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Boos-John

10.09.2025 Sitzungen 8/22

Frage des Abgeordneten zog (BSW) Her

Nein, Frau Müller, ist es nicht, denn ich kann Ihnen gar keinen Beruf nennen oder ich kenne zumindest auch keine Statistik in Thüringen, die zeigt, wo wir starkes Berufssterben im Handwerksbereich haben. Ich kann Ihnen sogar sagen – lassen Sie mich verallgemeinern –, dass wir in Thüringen in diesem Jahr ein Plus von 8 Prozent ungefähr haben bei den Neuabschlüssen im Handwerk. Also von daher bin ich bei Ihnen, die Statistik kenne ich auch nicht. Was aber deutlich ist – ich glaube, dass es schon wesentlich zu sehen ist –, ist, dass die Handwerksberufe, die Ausbildungsberufe im Außenbereich immer wieder leiden und wie die Verbände, also die Arbeitgeberverbände, gemeinsam mit den Gewerkschaften im Rahmen der Tarifautonomie zusammenarbeiten, um für gewisse Berufsstände eine Attraktivität herzustellen. Das können sie auf der einen Seite durch ihre Ausbildungsvergütungen, die sie haben, und auf der anderen Seite durch die Attraktivität des Berufs erreichen. Wir sehen im landwirtschaftlichen Bereich, dass es zum Beispiel nur ganz wenige Schäfer gibt. Ich glaube, wir haben bei Goldschmieden relativ niedrige Abschlüsse. Also eine Situation, wo wir extremste Herunternahme haben, das sehen wir nicht. Aber wir wissen, dass wir aufgrund des demografischen Faktors genau hingucken müssen, dass wir unsere duale Ausbildung zu stärken haben. Das ist ganz wichtig, denn im Handwerk, da liegt der goldene Boden. Das ist das, was es an dem Punkt ausmacht. Ich glaube, es ist auch immer wieder wichtig, zu sagen, dass wir in Thüringen sehen, wir haben eine Fülle von Abbrüchen in Bezug auf Studium, aber auch im höheren gymnasialen Bereich. Da sehen wir im Moment eine Umlenkung in den dualen Bereich. Das ist gut so, daran müssen wir arbeiten. Die haben an dem Punkt einiges gemacht, um entgegenzuwirken. Das haben wir gemeinsam hier im Landtag gemacht.

Protokoll ↗