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Boos-John

10.09.2025 Sitzungen 8/22

Frage des Abgeordneten (CDU) Bühl

Danke schön. Ich möchte – es sind ja zwei Fragen gewesen – zunächst das Thema der 1 Milliarde Euro aufgreifen. Ich möchte Ihnen sagen: Wenn wir uns die Zahlen rückwirkend anschauen, welche Branchen am stärksten im letzten Jahr vom Umsatzrückgang betroffen ist, dann sind das erstens der automobile Sektor und zweitens die Baubranche, nämlich um minus 5 Prozent. Folglich ist dafür sehr spannend – und ich hatte es fokussiert auf das Thema „Planbarkeit“ –, dass die Bauwirtschaft, aus der ich ja selber komme, auch einen planbaren Ansatz hat, denn die Baubranche ist eine sehr wertschöpfungstiefe Branche. Das vorangeschickt. Ihre zweite Frage in Bezug auf Genossenschaft: Ja, tatsächlich prüfen wir das, und zwar prüfen wir das in Bezug auf den ländlichen Raum. Wir haben unsere Ausschussmitglieder für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum wie auch den Sozialausschuss eingeladen, einen 24/7-Laden anzuschauen. Das ist eine spannende Form, die wir uns in Zukunft – sage ich mal – auch vorstellen können, gut zu verstärken in Bezug auf all das, was wir in Thüringen im Bereich der Nahrungsmittelproduktion haben, und Genossenschaften an dem Punkt praktisch zu denken über die Akademie Ländlicher Raum. Wir müssen aber den ersten Schritt vor dem dritten machen, also erst das Konzept erstellen, das gemeinsame Wording haben, den gemeinsamen Weg gehen, zu sagen, wie wir den ländlichen Raum denken können, und auf der anderen Seite im Nahrungsmittelbereich schauen, wo genau die Bedarfe der Ernährungsbranche sind, der ernährungsmittelproduzierenden Branche, um das zusammenzuführen. Ich kann mir das zum Beispiel sehr gut in Bezug auf Einkäufergenossenschaften vorstellen, die dann für den ländlichen Raum agieren. Aber erst muss das eine entstehen, um dann den Förderansatz für den Bereich zu stärken.

Protokoll ↗