thueringer-landtag.de ↗

Nadine Hoffmann

AfD 16.05.2025 Sitzungen 8/18

Keine Flächenziele für die Windindustrie: Abschaffung des „Wind-an-Land-Gesetzes“

Vielen Dank, Herr Präsident. Ich bin noch mal nach vorne gegangen, um auf so ein paar Sachen zu reagieren. Das Erste: Uns wird vorgeworfen, dass wir den Klimawandel leugnen würden. Das tun wir nicht. Wir sagen nur, man muss klug darauf reagieren. Wir halten Aufforstung für wesentlich besser, als irgendwelche Anlagen in den Wald zu rammen. (Beifall AfD) Aber was hier von den Linken kam, das grenzt schon an Leugnung physikalischer Gesetze. „Grundlastfähigkeit“, Herr Thomas, heißt, dass konstant die Leistung gebracht wird. Und nein, Windenergieanlagen sind nicht konstant, weil der Wind mal weht und mal nicht weht. Also Entschuldigung, das ist ja wirklich zum Haaresträuben. (Beifall AfD) Zweitens, Effizienz: Die Anlagen sind im Bundesdurchschnitt zu 15 Prozent ausgelastet, also zu 85 Prozent nicht. Wenn das effizient sein soll, ich weiß ja nicht. Das Nächste, Artenschutz: Ich habe ausgeführt, dass das Bundesnaturschutzgesetz geändert wurde, nämlich weil der Artenschutz dem Ausbau der Windindustrie im Wege stand. Man hat Vogelarten von der Liste genommen, die jetzt nicht mehr als windsensibel gelten. Man hat die Abstandsregeln geändert, all das, weil der Artenschutz für Linksgrüne gestört hat. Das dazu. Als Letztes will ich noch auf Herrn Gottweiss eingehen: Also Sie wollen die 2,2 Prozent weghaben, habe ich richtig verstanden? Und wir wollen die 2,2 Prozent abschaffen. Wo ist jetzt der Unterschied? Der Unterschied ist nur, dass Sie so tun, als ob, und wir es ernst meinen. Vielen Dank. (Beifall AfD)

Alle Reden von Nadine Hoffmann Protokoll ↗