Gruhner
Thüringer Gesetz zu dem Reformstaatsvertrag
Danke, Herr Abgeordneter, für Ihre Bemerkung oder für Ihre Frage. Zunächst mal: Sie haben mich offensichtlich falsch verstanden. Ich habe Ihnen gesagt, dass dieser Reformstaatsvertrag auch Begrenzungen in der Frage der Sportrechtefinanzierung enthält – das war ja der Ausgangspunkt Ihres Anliegens – und dass es da Reduktionen geben muss. Ich will Ihnen zwei Dinge dazu sagen, denn es ist wichtig, dass man differenziert. Aus Thüringer Perspektive – wo wir im Übrigen erstklassigen Wintersport haben – ist es wichtig, dass der öffentlichrechtliche Rundfunk, wie das ZDF beispielsweise, aus Oberhof überträgt – Biathlon-Weltcup, Rodeln. All das würde möglicherweise im Fernsehen und damit Thüringen gar nicht stattfinden, wenn es nicht Übertragungen von ZDF und dem Öffentlich-Rechtlichen bei diesen großen Sportevents gebe. Deswegen will ich Ihnen sagen: Wir werden uns weiter dafür einsetzen – weil wir auch die Debatte gerade hatten, dass über den Osten zu wenig berichtet wird –, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk hier berichtet. Im Übrigen können wir genauso dankbar sein, dass wir unser „Thüringen Journal“ haben, weil sonst an vielen Stellen Landespolitik gar nicht bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommen würde. Mir ist völlig klar, dass Sie lieber „Russia Today“ gucken als das „Thüringen Journal“, aber das ist nicht das, was die meisten Thüringerinnen und Thüringer wollen.
(Beifall CDU, BSW, Die Linke, SPD)
