Dr. Thadäus Rudolf König
Wahl des Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen und gegebenenfalls dessen Vereidigung
Nachdem der Abgeordnete Zippel, der in der alphabetischen Reihenfolge als letzter Abgeordneter aufgerufen wird, seine Stimmabgabe vorgenommen hat, frage ich, ob alle Abgeordneten die Gelegenheit hatten, ihre Stimme abzugeben. Ich sehe, es besteht kein Widerspruch. Dann stelle ich fest, dass alle Abgeordneten ihre Stimme abgeben konnten. Ich schließe diesen Wahlgang und bitte um Auszählung der Stimmen. Ich bitte um Aufmerksamkeit, um das Wahlergebnis zu verkünden. Ich stelle folgendes Wahlergebnis fest: abgegebene Stimmzettel 88, gültige Stimmzettel 88, ungültige Stimmzettel 0. Auf den Wahlvorschlag entfallen: 51 Jastimmen,
(Beifall CDU, BSW, SPD)
33 Neinstimmen, 4 Enthaltungen. Damit hat der Wahlvorschlag der Fraktionen der CDU, des BSW und der SPD die gemäß Artikel 70 Abs. 3 Satz 1 der Verfassung des Freistaats Thüringen und § 47 Satz 1 der Geschäftsordnung erforderliche Mehrheit der Mitglieder des Landtags erreicht. Ich stelle fest, dass der Landtag Herrn Abgeordneten Mario Voigt zum Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen gewählt hat.
(Beifall CDU, BSW, SPD)
Ich frage Sie, Herr Abgeordneter Voigt: Nehmen Sie die Wahl an?
(Zuruf Abg. Prof. Dr. Voigt, CDU: Ja, ich
nehme die Wahl an, Herr Präsident! Danke schön!)
(Beifall CDU, BSW, SPD)
Ich beglückwünsche Sie zu Ihrer Wahl und wünsche Ihnen für die Amtsausübung zum Wohle des Freistaats Thüringen alles Gute. Wir kommen nun zur Vereidigung. Herr Ministerpräsident, ich bitte Sie, nach vorn zu kommen. Die weiteren im Plenarsaal anwesenden Personen bitte ich, sich von den Plätzen zu erheben. Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Voigt, ich verlese nun die in Artikel 71 der Verfassung des Freistaats Thüringen vorgeschriebene Eidesformel und bitte Sie, diese Eidesformel nachzusprechen. Sie können den Eid anschließend mit den Worten „So wahr mir Gott helfe“ bekräftigen. Die Eidesformel lautet: Ich schwöre,
