Robert-Martin Montag
Versorgung mit Gebärdensprachdolmetschern in Thüringen verbessern – Anerkennung der Gebärdensprache als Fremdsprache regeln, Diskriminierung in der SED-Diktatur anerkennen
Lieber Kollege, natürlich ist das gegenwärtig. Sie haben jetzt sicherlich aufmerksam zugehört und ich kann Ihnen auch noch mal sagen, dass diese Exklusion von Menschen, die nicht in das Bild der DDR gepasst haben,
(Zwischenruf Abg. Möller, SPD: Wie war das
in der BRD?) über die Frage, wie ich Dinge lerne, über das pädagogische Bild, das zwischen Ost und West nicht unterschiedlich war, weit hinausgeht. Genau diese Unterscheidung treffen Sie ja nicht, sondern Sie behandeln beides gleich, weil Sie nur auf den einen Punkt abstellen. Aus unserer Sicht wäre es historisch korrekt, auf den einen abzustellen, aber den anderen noch einmal deutlich zu betonen.
(Zwischenruf Abg. Dr. Lukin, DIE LINKE: Sie
sind genauso einseitig!) Denn auch das erwarten die, die von Diskriminierung betroffen gewesen sind. Sie wissen ja: Dinge sagen, wie sie sind. Vielen Dank.
(Beifall Gruppe der FDP)
(Zwischenruf Abg. Dr. Lukin, DIE LINKE:
Aber nicht die Hälfte weglassen!)
