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Hoffmann

AfD 07.06.2024 Sitzungen 7/138

Soforthilfen für Schäden durch April-Fröste für den Garten-, Obst-, Gemüse- und Weinbau in Thüringen auf den Weg bringen

Sehr geehrter Herr Präsident, Kolleginnen und Kollegen, liebe Zuschauer, dramatische Ereignisse erfordern dringliche Anträge, von daher vielen Dank an die CDU-Fraktion. „Es gibt kaum etwas zu ernten“, sagte der Geschäftsführer des Landesverbands Gartenbau, Joachim Lissner. Thüringens Obstbauern rechnen in diesem Jahr nämlich zum Beispiel mit einer äußerst geringen Kirschernte wegen des Frosteinbruchs Ende April, der zu erheblichen Ausfällen beim Stein- und Kernobst geführt hat. Die Betriebe können daher nach eigener Aussage nur noch 10 bis 15 Prozent der normalen Menge ernten. Legt man die Zahlen des vergangenen Jahres zugrunde – das sind laut Statistischem Landesamt 1.638 Tonnen Süßkirschen und 1.546 Tonnen Sauerkirschen –, wären das also etwa nur noch 160 bzw. 150 Tonnen, wobei die Ernte im vergangenen Jahr schon unterdurchschnittlich war. Insofern sind die Feststellungen in den Ziffern I und II des Antrags gerechtfertigt. Auch die unter Ziffer III genannten Forderungen unterstützen wir, wobei es des Begriffs „Klimarücklage“ nicht bedurft hätte. Über die im Antrag formulierten Bemühungen der Landesregierung, sich auf Bundesebene für eine Mitfinanzierung und eine Risikoausgleichszulage einzusetzen, wird das Ministerium sicherlich dem Landtag stetig und interessiert berichten. Wir sind gespannt. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. (Beifall AfD)

Protokoll ↗