Holter
Fragestunde
Sehr geehrter Herr Tischner, hier gibt es zwei Perspektiven. Die eine Perspektive ist die aktuelle Situation, sprich, dass die jetzt wartenden Kinder und Jugendlichen einen Schulplatz erhalten. Und die zweite Perspektive ist der Start des Schuljahres 2024/2025. Das Schulamt und auch das Schulverwaltungsamt, die Stadtverwaltung Gera haben die zweite Perspektive im Blick. Ich werde am nächsten Mittwoch – das müsste der 7. Februar sein – selbst nach Gera fahren, um an den Beratungen der Erwähnten teilzunehmen. Da werde ich mir auch berichten lassen, welche Maßnahmen zur Vorbereitung des nächsten Schuljahres auf der Tagesordnung stehen. Teilinformationen habe ich schon, aber ich würde gern auch den gesamten Komplex bekommen. Wichtig ist – und da sind wir gar nicht im Widerspruch –, dass wir in Gera zusätzliche Schulplätze schaffen. Da gibt es erste Überlegungen, um Schulplätze auch für die jetzige Situation zu schaffen, indem beispielsweise im Förderzentrum Bieblach Räume oder auch am Zabel-Gymnasium Gera Räume freigezogen werden, um zusätzliche Klassen dort aufnehmen zu können. Das ist nur ein Ausschnitt, das ist nicht das komplette Bild, was gerade entsteht. Weiterhin geht es darum, auch mit den benachbarten Schulträgern zu sprechen, ob Geraer Schülerinnen und Schüler dort beschult werden können. Das sind also einige der Maßnahmen, die jetzt ganz konkret eingeleitet werden. Darüber hinaus haben wir verabredet, dass unser Ministerium mit der Stadtverwaltung Gera – konkret mit dem Jugendamt – prüft, ob weitere Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter in Gera zum Einsatz kommen können bzw. diejenigen, die nur mit 0,75 Vollbeschäftigungseinheiten in Gera als Schulsozialarbeiterin oder Schulsozialarbeiter tätig sind, nicht als Vollzeitkräfte eingestellt werden können, um insgesamt die Schulen zu unterstützen. Das sind einzelne Maßnahmen. Ich bitte Sie, mir die Möglichkeit zu geben, am nächsten Mittwoch diese Beratung konkret durchzuführen, um dann also auch weitere konkrete Maßnahmen sowohl für die jetzige Situation als auch die perspektivische Situation zu verabreden. Wir haben Abordnungen vorgenommen aus der Stadt Jena nach Gera. Ich werde mich jetzt im Februar mit Grundschulleiterinnen und Grundschulleitern aus Jena treffen, die sich also an mich gewandt haben, weil natürlich die Abordnung von Lehrerinnen und Lehrern aus den Schulen in Jena dort zu Herausforderungen und Problemen führt. Das geht nur in der gemeinschaftlichen Unterstützung und Solidarität untereinander. Deswegen ist es nicht nur in Gera zu betrachten, sondern wir müssen das insgesamt in der Region Gera und Umland gemeinsam in den Griff bekommen. Die Zahlen, wie viele Lehrerinnen und Lehrer konkret eingestellt wurden bzw. abgeordnet wurden, habe ich jetzt hier nicht parat, die müsste ich dann nachreichen.
