René Aust
Schulische Ausbildung zum Heilerziehungspfleger attraktiver gestalten – Schulgeldbefreiung und Vergütung langfristiger Praxisanteile sicherstellen
Vielen Dank. Wir wollen die Sozialberufe in allen Bereichen so attraktiv machen, damit sich junge Leute für diese Berufe interessieren, damit es attraktiv ist, diese Berufe zu ergreifen, diese Berufe zu erlernen, damit wir unsere eigenen jungen Leute zu den Fachkräften ausbilden, die wir benötigen, statt auf Masseneinwanderung zu setzen. Das ist auch der Weg in unserer Sozialpolitik, damit sich die jungen Leute ein gutes Leben aufbauen können von ihrer Hände Arbeit, damit die Menschen in unserem Land in den Sozialberufen gut versorgt sind, damit auch die Patienten und Betroffenen gut versorgt sind.
(Beifall AfD)
Darum geht es uns auch in diesem Antrag. Ich möchte mich zunächst einmal bei einer Besuchergruppe aus dem Kyffhäuserkreis bedanken. Das waren nämlich Betroffene, die bei einer Diskussion genau auf diesen Umstand hingewiesen haben, über den wir heute diskutieren, dass nicht nur die Schulgeldbefreiung in den Gesundheitsberufen allgemein nötig gewesen ist, sondern auch, dass es nach wie vor bei den Heilerziehungspflegern Schulgeld im schulischen Teil gibt. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür, dass uns dieser Impuls der Besuchergruppe auf die Idee für diesen Antrag gebracht hat. Genau das ist der Grund.
(Beifall AfD)
Genau das ist auch wichtig, weshalb die Bürger unseres Landes auch ganz dringend den Kontakt zu uns, zu uns Politikern suchen sollten, damit wir genau ihre Nöte und Sorgen hier in dieses Parlament einbringen. Genau das machen wir heute mit unserem Antrag „Schulische Ausbildung zum Heilerziehungspfleger attraktiver gestalten – Schulgeldbefreiung und Vergütung langfristiger Praxisanteile sicherstellen“. Wir fordern zwei Dinge: Das Erste: Wir fordern die Landesregierung auf, die Ausbildung zum Heilerziehungspfleger schulgeldfrei zu gestalten, indem diese Ausbildung in der Anlage 3 des Thüringer Gesetzes über Schulen in freier Trägerschaft ergänzt wird. Zweitens: Wir möchten eine Vergütung für diese jungen Leute so regeln, dass die Auszubildenden einen Anspruch auf eine Vergütung für das 19-wöchige Praxismodul im dritten und letzten Ausbildungsjahr erhalten.
(Beifall AfD)
Meine Damen und Herren, es ist ein Hohn, dass wir darüber diskutieren, dass es in diesem Bereich Fachkräftemangel gibt, während gleichzeitig junge Leute, die sich für diesen Beruf begeistern und diesen Beruf ergreifen wollen, Schulgeld bezahlen müssen. Dieses Schulgeld ist eine Ausbildungsbremse und deswegen muss es abgeschafft werden.
(Beifall AfD)
Jetzt werden wir gleich das erleben, was wir immer erlebt haben und was wir auch damals bei der Abschaffung des Schulgeldes in Gesundheitsfachberufen erlebt haben. Wir werden gleich allerlei scheinheilige Argumente hören, warum man unseren Antrag ablehnt.
(Zwischenruf Abg. Schubert, DIE LINKE:
Blauer Dunst!) Aber ich sage Ihnen eins: In einigen Monaten werden wir erleben, wie die eine oder andere Fraktion wieder unseren Antrag abschreibt und sich am Ende AfD durchsetzt, indem dieses Schulgeld abgeschafft wird und auch eine Vergütung für die Heilerziehungspfleger eingeführt wird. Dann, am Ende wird es wieder so sein, dass AfD gewirkt hat. Vielen herzlichen Dank.
(Beifall AfD)
