Dr. Wolfgang Lauerwald
Verordnung von Pubertätsblockern nur nach fachärztlicher Untersuchung – Keine staatlich finanzierte Werbung
Sehr geehrter Herr Präsident, werte Kollegen Abgeordnete, ich komme zurück auf die sachliche Ebene.
(Heiterkeit DIE LINKE, SPD, BÜNDNIS
90/DIE GRÜNEN) Es gibt kaum einen Bereich in der Medizin, in dem innerhalb des letzten Jahrzehnts ein so eklatanter Prävalenzanstieg zu beobachten war, wie bei Störungen der geschlechtlichen Identität, das heißt, Zweifel am eigenen biologischen Geschlecht.
(Beifall AfD)
(Zwischenruf Abg. Henfling, BÜNDNIS
90/DIE GRÜNEN: Weil die Leute es dürfen!) Hören Sie doch einfach mal zu, Sie haben doch eh Ihre eigene Meinung. In vielen Ländern der westlichen Welt sind ab dem Jahr 2000 Prävalenzanstiege von mehr als 1.000 Prozent zu verzeichnen. Die Zunahme der registrierten Minderjährigen, die eine Behandlung suchten, betrug in einzelnen Zentren sogar bis zu 4.500 Prozent innerhalb eines Jahrzehnts. Zu 80 Prozent sind es Mädchen, die sich in einen Jungen verwandeln lassen möchten. Allein die Anzahl der Mastektomien, also Brustamputationen, zum Angleichen der äußeren Erscheinungen hat sich einer jüngsten US-Studie zufolge zwischen 2013 und 2020 verdreizehnfacht, vorgenommen bei Mädchen im Alter ab 12 bis 17 Jahren. Als einer der Gründe für diesen ungewöhnlichen Anstieg in Sachen Geschlechtsinkongruenzgefühl wurde eine zunehmende Berichterstattung in öffentlichen Medien über Transgenderpersonen und genderdiverse Kinder und Jugendliche identifiziert. Diese überraschend
