Robert-Martin Montag
b) Rettungsdienstabdeckung in ganz Thüringen sicherstellen – Rettungswesen und ‑ personal ertüchtigen
Herr Czuppon, ganz kurz noch einmal zu Ihnen. Also, diese vorgestanzten Redemanuskripte, die sind ein bisschen anstrengend.
(Beifall SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Ich verteidige wirklich ganz als Letzter die CDU, weil im Bund …
(Zwischenruf Abg. Zippel, CDU: Was? Hof-
fentlich nicht als Letzter!) Ja, inhaltlich in der Frage, von uns hier. – Nein, was ich sagen will: Es ist nicht meine Aufgabe, euch zu verteidigen; so will ich es formulieren. Gerade im Gesundheitsbereich ist in den letzten Jahren vieles an Strukturreform unterblieben. Da müssen wir ran. Aber gerade die Strukturreformen unter Jens Spahn in der Notfallversorgung ist ein Highlight gewesen, weil wir da genau das gemacht haben, was ich eben angedeutet habe im Bund, nämlich dass Komplexität Kooperation braucht.
(Beifall DIE LINKE)
Wir haben beispielsweise jetzt gemeinsame Anlaufstellen in der Notfallversorgung in Krankenhäusern geschaffen, die genau entscheiden sollen, in dem Fall eben die Leute nicht teuer im Krankenhaus zu versorgen, wenn sie da gar nicht hingehören – Stichwort „Deckungsbeiträge“ –, sondern dass sie ambulant weiterhin zu EBM-Konditionen behandelt werden, also immer dort in die Sphäre, in das Versorgungslevel laufen, wo sie ihrer Indikation nach auch hingehören. Also, dass Sie wieder diese vorgestanzten Halbsätze gerade bei dem Thema nutzen, da bitte ich doch einfach um ein bisschen Sorgfalt in der nächsten Rede. Ich weiß, Sie sind im Innenausschuss, aber die Kolleginnen und Kollegen und Referenten werden sich sicherlich auch da einmal austauschen können. Dieser Vorwurf trifft in der Frage nicht zu. In vielen anderen Punkten haben Sie durchaus recht, da ist viel liegen geblieben, aber wir arbeiten im Bund ja an einer Verbesserung. Danke.
(Beifall Gruppe der FDP)
