Bergner
b) Für eine familienfreundliche Reform der Grunderwerbsteuer
Jetzt sehe ich keine Wortmeldungen mehr aus den Reihen der Abgeordneten. Frau Ministerin, bitte schön. Sehr geehrter Herr Präsident, meine Damen und Herren Abgeordneten, ich freue mich über die muntere Diskussion zu dem Änderungsantrag der CDUFraktion und der Parlamentarischen Gruppe der FDP zur Grunderwerbsteuer. Natürlich, Herr Bilay, haben Sie völlig recht: Hier wird natürlich Klientelpolitik gemacht, sowohl von der Gruppe der FDP hier im Land als auch im Bundestag.
(Beifall DIE LINKE, SPD)
Die CDU hat aufgrund vieler junger Abgeordneter mit Kindern, junger Familien, die jetzt ein Haus erwerben wollen, möglicherweise auch ein Haus bauen lassen wollen von einem Bauträger, der besonders teuer ist – Sie haben es ja angesprochen, der Bodenrichtwert in der Gemeinde liegt bei 18 Euro pro Quadratmeter. Da wissen Sie, was der Grundstückspreis ist. Und der Rest über den 500.000 Euro Erwerb, der ist natürlich eine besonders komfortable Ausstattung dieses Hauses, sicherlich ein Null-Energie-Haus.
(Zwischenruf Abg. Kowalleck, CDU: Frau
Taubert, das ist eine Frechheit!) Nein, das ist keine Frechheit, das ist eine Tatsachenfeststellung.
(Zwischenruf Abg. Kowalleck, CDU: Das ist
eine Beleidigung!)
(Zwischenruf Abg. Möller, SPD: Was Sie ma-
chen, ist eine Beleidigung!) Nein, das ist keine Beleidigung, natürlich ist das so.
(Unruhe CDU)
Das tut mir leid, Herr Kowalleck, Sie brauchen sich nicht wie gestern …
