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Dr. Heesen

19.11.2021 Sitzungen 7/65

Fragestunde

Vielen Dank! Wir haben inzwischen 835.000 Euro an Honorarkosten ausgezahlt. Das heißt, dieser Stand, den wir am 21. September 2021 hier mitteilen mussten – mit dem waren wir auch nicht zufrieden –, hat sich inzwischen erheblich erhöht. Es sind allerdings weitere 200.000 Euro zur Auszahlung beantragt, die bisher noch nicht ausgezahlt werden konnten. Grund dafür ist, dass wir noch nicht die notwendigen Unterlagen haben, die wir brauchen, um dieses Geld auszuzahlen. Wir müssen natürlich bestimmte Daten haben, um das anzuweisen. Da liegt das Nadelöhr leider häufig bei den Schulleitungen, die wir natürlich regelmäßig auffordern, die Sachen nachzureichen, was aber nicht bei allen Schulen so schnell funktioniert, wie wir uns das wünschen. Die Gelder können angewiesen werden, wenn Unterlagen online hochgeladen worden sind, einige Unterlagen müssen aber auch im Original beim Schulamt eingehen. Alle Schulen, bei denen das der Fall ist und deren Unterlagen nicht vorliegen, schreiben wir jetzt noch mal separat per E-Mail an und weisen die Kolleginnen und Kollegen in den Schulen darauf hin, dass hier schnellstmöglich Abhilfe zu schaffen ist. Das hat sich in den letzten Wochen als praktikabel erwiesen. Grundsätzlich bleibt es aber trotzdem noch bei 200.000 Euro. Es gibt Einzelfälle, in denen die Honorarkräfte selbst die Rechnung nicht vollständig einreichen. Aber, dass das Gros dieser 200.000 Euro noch nicht bewilligt ist, liegt daran, dass die Schule noch nicht alles geschickt hat, was natürlich für die Honorarkräfte bedauerlich ist. Aber immerhin sind 835.000 Euro raus und es ist nur noch ein kleiner Anteil. Zu den Gesamtkosten: Wie gesagt sind 835.000 Euro an Honoraren ausgezahlt, 200.000 Euro an Honoraren leider noch nicht ausgewiesen, sodass wir insgesamt ca. 1,1 Millionen Euro an Honoraren haben. Dann haben wir aus den Mitteln des Schulbudgets für unsere Kooperationspartner Vermittlungsleistungen gezahlt. Das sind 132.300 Euro. Unsere Kooperationspartner waren das Studierendenwerk Thüringen, der Landessportbund Thüringen, das Eine Welt Netzwerk Thüringen, die Deutsche Kinder- und Jugendhilfe, die Kindersprachbrücke Jena, die Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Thüringen, das Paritätische Bildungswerk und der Thüringer Volkshochschulverband, die uns geholfen haben, die Partnerinnen und Partner zu finden, die an den Schulen gearbeitet haben, und die da sehr viel Vorarbeit bei den Verträgen, dem Führungszeugnis usw. geleistet haben. Wir hatten auch die Option, dass Lehrerinnen und Lehrer Ferienkurse durchführen konnten. Dafür sind insgesamt 70 Anträge eingegangen und die Lehrkräfte haben dafür insgesamt ungefähr 6.400 Euro erhalten. Das heißt, insgesamt rechnen wir mit ungefähr 1.139.000 Euro Gesamtkosten. Zu Frage 3: Das hatte ich auch schon bei Ihrer letzten Anfrage erwähnt: Wir haben eine onlinebasierte Befragung aller Thüringer Schulen gemacht. Die haben wir inzwischen ausgewertet. Wir haben allerdings nicht von allen Schulen eine Rückmeldung auf diese Onlinebefragung bekommen. Insofern kann ich jetzt nur die Daten angeben, die wir haben. Es sind aber nicht die absoluten Zahlen, weil leider nicht jede Schule diese Befragung mit durchgeführt hat. Es haben sich 363 Schulen beteiligt und in diesen 363 Schulen, die auf diese Onlinebefragung geantwortet haben, wurden 1.218 Kurse durchgeführt, an denen 14.377 Schülerinnen und Schüler teilgenommen haben. Ich kann Ihnen das auch gleich geben.

Protokoll ↗