Dr. Wolfgang Lauerwald
Für sachliche Aufklärung über die Sicherheit der Impfstoffe gegen das Coronavirus SARSCoV-2
Danke, Herr Vorsitzender. Herr Zippel, ich finde das eine absolute Frechheit und Unverschämtheit, dass Sie sagen, wir als AfD hätten Blut an den Händen.
(Beifall AfD)
Ich finde Ihre Äußerung menschenverachtend. Das muss ich hier mal absolut feststellen.
(Zwischenruf Abg. Rothe-Beinlich, BÜNDNIS
90/DIE GRÜNEN: Das ist aber so!) Aber von Ihnen sind wir ja schon einiges gewöhnt. In meinem gesamten Berufsleben habe ich seit 1983 erfolgreich Menschen geimpft, natürlich nur nach ausführlicher Aufklärung und auf freiwilliger Basis. Ich bin mit Impfgegnern hart ins Gericht gegangen. Beim Thema „Impfen“ glaube ich zu wissen, wovon ich rede.
(Beifall AfD)
Die Verabreichung von genbasierten Impfstoffen, welche bisher noch nie Menschen appliziert wurden, lediglich auf der Grundlage einer Notzulassung, die unverhältnismäßig kurze Studiendauer verbunden mit nicht bekannten Risiken die Langzeitwirkung und Langzeitnebenwirkungen betreffend lassen berechtigte Zweifel aufkommen.
(Beifall AfD)
Diese Zweifel teilen zahlreiche renommierte Wissenschaftler, wie zum Beispiel der Nobelpreisträger und Mitentdecker des HI-Virus Luc Montagnier. Von der Herstellung der Corona-Impfstoffe wird als Wirkung lediglich die Vermeidung eines gravierenden Krankheitsverlaufs von COVID-19 erklärt. Impfdurchbrüche Geimpfter mit Infektionsgefahr anderer Menschen werden zunehmend berichtet. Es zeigt sich außerdem, dass der Impfschutz nicht lange anhält. Es soll regelmäßig weitergeimpft werden. Wie der Impfstoff auf Virusmutanten anspricht, ist auch unklar. Andererseits wird vom RKI in Deutschland und von Gesundheitsministerien zahlreicher anderer Länder offiziell berichtet, dass es Tausende Tote, schwere COVID-19-Erkrankungen und andere gravierende Nebenwirkungen wie Thrombosen, Myokarditiden etc. in allen Altersgruppen, auch bei Jugendlichen, nach erfolgter Impfung gegen SARSCoV-2 gibt. Zahlreiche Forscher, die von der Impfung abraten und diese auch als eine Gentherapie bezeichnen, werden ignoriert und totgeschwiegen. Demgegenüber steht das Fehlen einer Übersterblichkeit im Vergleich zur Influenzasaison der letzten Jahre durch COVID-19. Es stellt sich hier die Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen.
(Beifall AfD)
Es gab und gibt zweifellos schwere Krankheitsverläufe durch COVID-19. Die Ärzte, das Pflegepersonal und alle Beteiligten im Gesundheitswesen haben eine gute Arbeit geleistet. Andererseits sei die Frage erlaubt, warum positive Testergebnisse als Inzidenzen bezeichnet werden, was Erkrankungen impliziert, fast keine Obduktionen zur Diagnosesicherheit durchgeführt werden, ITS-Belegungszahlen gefälscht wurden – siehe Kritik des Bundesrechnungshofs – und eine Massenimpfung fast schon erzwungen wird. Der Nachweis von Antikörpern ist bei dieser Infektion angeblich kein Beleg für eine Genesung. Dies wird weder gewünscht noch finanziert noch anerkannt. Möglicherweise ließe sich dadurch bereits eine Herdenimmunität vermuten. Fragen über Fragen. Eine angeblich rettende Impfung, die als Garant für das Ende der Pandemie galt und obendrein knapp war, wurde im Frühjahr 2021 medienwirksam auch in Fußgängerzonen kostspielig beworben. Das geschieht sonst nur mit Ladenhütern. In den Impfzentren erhalten verantwortliche Ärzte ein fürstliches Honorar von 175 Euro pro Stunde und Krankenschwestern 50 Euro pro Stunde. Ansonsten wird in den Honorarverhandlungen um Cent-Beträge gefeilscht. Diese Honorarhöhe erscheint mir sehr bedenklich. Ein indirekter Impfzwang wurde sukzessive installiert. Politiker fordern Nachteile für Ungeimpfte, die Gesellschaft wird gezielt gespalten.
(Beifall AfD)
Verschiedene Politiker forderten letztens, auch die Jüngsten in unserer Gesellschaft mit der Impfung zu versehen. Sehr lange konnten die Ärzte der STIKO deren Begehren nicht widerstehen. Politischer Wille hat ärztliche Kompetenz geschlagen.
(Beifall AfD)
Somit befinden sich auch unsere Jüngsten im großen Massenexperiment der Impflobbyisten und vergrößern die Masse der 50 Millionen Versuchskaninchen,
(Zwischenruf Abg. Kalich, DIE LINKE: Das ist
eine absolute Frechheit!) wie Olaf Scholz freiwillig zugab. Wir als Ärzte und als Gesundheitspolitiker haben die Pflicht, wissenschaftlich zu arbeiten, uns mit Informationen zu versorgen, die auch kritische Meinungen beinhalten, erst dann zu urteilen und stets dem Grundsatz „Nihil nocere“ zu folgen. Ob das kollektive Impfen der Königsweg dabei ist, ist eine Frage, die noch völlig offen ist. Mit enormem Aufwand und Kosten, mit Angst, Überredung, Drohung, Druck und Ködern sollen hierzulande jedenfalls möglichst alle Bürger inklusive Kinder, Schwangere und stillende Mütter gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 geimpft werden. Absolut unklar ist, ob, wann und welche Nebenwirkungen nach Wochen, Monaten oder gar Jahren auftreten können, beispielhaft hat das Medikament Lipobay der Firma Bayer alle geforderten Studien erfolgreich durchlaufen. Nach Jahren traten schwere Muskelschäden, Rhabdomyolyse genannt, auf. Das Medikament musste umgehend gesperrt werden. Ich wiederhole: Niemand kann sicher sein, dass nicht zu den bislang schweren Nebenwirkungen der ersten Wochen und Monate auch zusätzlich fatale Langzeitschäden und Todesfälle bei Geimpften auftreten.
(Beifall AfD)
(Zwischenruf Abg. Prof. Dr. Voigt, CDU: Das
ist aber ein Medikament und kein Impfstoff! Das müssten Sie als Arzt doch wissen! Das ist ein Unterschied!) Vor diesem Hintergrund fordern wir in unserem Antrag umfassende Datenerhebungen zu den Impfungen, besonders im zeitlichen Verlauf. Zur Sicherheitsbeurteilung der Impfstoffe müssen eine individuelle und allgemeine Datenerhebung über mögliche Nebenwirkungen vom Zeitpunkt der Impfung an und über einen längeren Zeitpunkt hinweg erfolgen. Dann erst können wir herausfinden, ob die Impfstoffe in ihrer Langzeitwirkung überzeugen und die Nebenwirkungen akzeptabel sind. Wir fordern eine regelmäßige Abfrage und Veröffentlichung von Impfnebenwirkungen vom Paul-Ehrlich-Institut für den Freistaat Thüringen.
(Beifall AfD)
Wir fordern ein lückenloses Register, welches alle verstorbenen Bürger in Thüringen nach ihrem Corona-Impfstatus „geimpft“ bzw. „nicht geimpft“ aufführt. Wir fordern, darauf hinzuwirken, dass möglichst alle Todesfälle nach dieser Impfung obduziert werden.
(Zwischenruf Abg. Prof. Dr. Voigt, CDU: An
oder mit Corona?) Wir fordern eine objektive und neutrale Öffentlichkeitsarbeit über die Corona-Impfstoffe und ihre Wirkungen, um den nicht geimpften Bürgern eine rationale Entscheidung über ihre eigene Impfbereitschaft zu erleichtern. Vergessen wir nicht, dass viele Bürger verunsichert sind, weil sie ständig mit Widersprüchen in der Corona-Politik konfrontiert werden,
(Zwischenruf Abg. Prof. Dr. Voigt, CDU:
Durch Ihre Politik!) und sich auch fragen, ob die Corona-Impfstoffe der verkündete Segen oder eher ein unkalkulierbares Risiko darstellen.
(Beifall AfD)
