Jörg Kellner
Ausbau der Westringkaskade zur ökologischen Stromerzeugung darf nicht zur Schädigung der ökologisch wertvollen Apfelstädtaue führen
Herr Präsident, liebe Kolleginnen und Kollegen – Zuschauer gibt es nicht, aber Zuhörer online! Gern möchte ich begründen, warum wir heute diesen Antrag in die Tagesordnung eingebracht haben, nachdem der Versuch am 11.11.2020 schon mal gescheitert ist, den auf die Tagesordnung zu bringen. Leider war das ohne Erfolg, weil Rot-Rot-Grün und AfD gemeinsam das nicht zugelassen haben.
(Zwischenruf Abg. Wahl, BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN: Stabilitätsmechanismus!) Umso mehr freue ich mich, dass wir heute so weit sind, dass wir diesen Antrag beraten. Ich freue mich auch, dass wir endlich den Weg ins Parlament geschafft haben und das öffentlich wird. Der Ausbau der Westringkaskade – ökologische Stromerzeugung – darf nicht zur Schädigung der ökologisch wertvollen Apfelstädtauen führen. Das Thema beschäftigt uns mittlerweile seit über zwei Jahren. Viele Bürger haben sich auf den Weg gemacht. Frau Siegesmund war auch schon zur Bürgerversammlung in Apfelstädt, nein, in Günthersleben-Wechmar – Entschuldigung. Sie weiß ja auch, wie das die Menschen dort umtreibt. Es gibt mittlerweile zwei Petitionen. Eine Online-Petition ist gerade auf den Weg gebracht worden oder läuft zurzeit. Man sieht, das Thema bewegt jede Menge Menschen entlang der Apfelstädt. Sie machen sich große Sorgen, wie es da weitergeht – vor allem, was den Auenbereich anbelangt, neben dem Fischsterben, das auch schon sehr oft in den Medien Thema war. Ich hoffe, dass wir heute in der Beratung – ich habe gehört, es gibt einen Sofortbericht – einiges erfahren werden. Wir werden sicherlich dann auch die Möglichkeit haben, das im Ausschuss weiterzuberaten. Ich freue mich jetzt erst einmal auf die Diskussion. Vielen Dank.
(Beifall CDU)
