Prof. Dr.-Ing. Kaufmann
Zweites Gesetz zur Änderung des Thüringer Hochschulgebühren- und -entgeltgesetzes – Einführung von Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer
Ohne jemanden diskriminieren zu wollen: Es ist kein Geheimnis, dass sehr viele Chinesen auch nach mehrjährigem Aufenthalt in Deutschland nicht in der Lage sind, ein Fachgespräch zu führen, von mündlichen Prüfungen ganz zu schweigen.
(Beifall AfD)
(Zwischenruf Abg. Kemmerich, FDP: Sie
können kein Prozentrechnen!) Mit Auswendiglernen erreichen viele der Nicht-EUAusländer irgendwie ihren Abschluss und kehren dann sowieso in ihre Heimatländer zurück. Ich kann es auch deutschen Studenten nicht verdenken, dass sie sich weigern, in Lerngruppen mit ausländischen Studenten zusammenzuarbeiten,
(Zwischenruf Abg. Wahl, BÜNDNIS 90/DIE
GRÜNEN: Ja, weil Sie sie dazu anstiften!) denn sie werden dann regelmäßig als Deutschlehrer und Nachhilfelehrer missbraucht und gefährden ihren eigenen Lernfortschritt.
(Beifall AfD)
Diese Situation hat in Baden-Württemberg zu massiven Protesten der Hochschullehrer und der Studenten geführt. Die grün-schwarze Landesregierung sah sich deshalb genötigt, etwas zu tun, und hat die Studiengebühren für Nicht-EU-Ausländer eingeführt. Während Baden-Württemberg mittlerweile seine Fehler korrigiert und einen besseren Weg eingeschlagen hat, will Thüringen durch eine Mindestquote an ausländischen Studenten Probleme noch verschärfen. Nicht nur ich sehe das mit großer Sorge, denn die Lehrqualität leidet, wenn die Voraussetzungen der Studenten zu unterschiedlich sind. Damit leidet auch die Reputation Thüringer Hochschulabschlüsse. Noch hat ein Thüringer Hochschulabschluss einen hohen Wert. Lassen Sie uns diesen Wert schützen und für unseren Standort nutzen!
(Beifall AfD)
Dazu gehört auch, dass diese Hochschulausbildung für Interessenten aus dem Nicht-EU-Ausland einen messbaren monetären Preis bekommt. Vielen Dank.
(Beifall AfD)
