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Corinna Herold

AfD 05.02.2021 Sitzungen 7/36

Zweites Gesetz zur Änderung des Thüringer Gleichstellungsgesetzes – Abschaffung des Amtes der Beauftragten für die Gleichstellung von Frau und Mann beim Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Und wie aus den Antworten auf meine Kleine Anfrage zu entnehmen war, hat sich die Landesfrauenbeauftragte vorwiegend damit beschäftigt, ihre eigene rechtliche und finanzielle Position zu verbessern und auskömmlich zu gestalten. (Zwischenruf Abg. Lukasch, DIE LINKE: Das ist eine Unterstellung!) Wenn, Herr Worm, Sie darauf hinweisen, dass die Gleichstellung in der Thüringer Verfassung steht, ist es löblich und wunderbar, und damit ist dem Ding auch Genüge getan. (Beifall AfD) Wir brauchen für den Aufstieg von fähigen, gut ausgebildeten, energischen, karrierebewussten Frauen keine Quoten und keine staatlichen Steigbügelhalter. (Beifall AfD) Eine Quote ist eine Beleidigung für jede arbeitsfähige Frau. (Beifall AfD) (Zwischenruf Abg. Lehmann, SPD: Sie sind eine Beleidigung für jede Frau!) Ach, Frau Lehmann. Wissen Sie, kommen Sie erst mal in meine Jahre, dann sehen Sie das Leben vielleicht auch anders. (Beifall AfD) (Heiterkeit CDU) Was die Familienarbeit angeht – die Familienarbeit wird auch oft herangezogen. Auch die hat mit der Landesfrauenbeauftragten null zu tun. Die Familien sind völlig frei darin, die Familienarbeit so, wie sie anfällt, unter allen anfallenden Beteiligten gerecht und nach Fähigkeit und Maßgabe aufzuteilen. Und wenn Frauen etwas weniger berufstätig sind als Männer, dann ist das auch deren freie Wahl. (Zwischenruf Abg. Henfling, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN: Sie haben echt überhaupt keine Ahnung!) Ich sage Ihnen, Mutterschaft ist keine geschlechtsspezifische Benachteiligung, das ist ein Privileg. (Beifall AfD) Und wer das nicht so sieht, dessen Kinder können mir wirklich nur leidtun. (Beifall AfD) (Zwischenruf Abg. Lukasch, DIE LINKE: Sie haben sich doch aufgeregt!) Ja, auch für Alleinerziehende gibt es genügend … (Zwischenruf Abg. Lukasch, DIE LINKE) Ach Gott, Frau Lukasch, entschuldigen Sie. Alleinerziehende bekommen auch genügend Unterstützung. Wir haben Personalvertretungen, wir haben Gewerkschaften, wir haben jede Menge gesellschaftlicher Akteure, an die sich Alleinerziehende wenden können, von der AWO bis zur Caritas. Da gibt es überhaupt keinen Grund, für teuer Geld eine Landesgleichstellungsbeauftragte dahin zu setzen, die einen Haufen Geld kostet. (Beifall AfD) Wenn es irgendetwas gebracht hätte, würde ich nicht hier stehen und dafür werben, diesen Posten schlicht zu streichen. Man könnte das Geld wirklich vor Ort an die Alleinerziehenden zum Beispiel für Betreuungsmöglichkeiten, für konkrete Unterstützung geben. (Beifall AfD) (Zwischenruf Abg. Lukasch, DIE LINKE: Sie widersprechen sich selbst!) Außerdem besteht die Welt nicht nur aus Alleinerziehenden. Die freuen sich sicherlich darüber, wenn jemand kommt und sagt, weißt du was, geh du mal ins Kino, ich passe heute Abend mal auf deine Kinder auf. Aber das wird ganz bestimmt nicht die Landesgleichstellungsbeauftragte sein. Herzlichen Dank. (Beifall AfD)

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