Prof. Dr. Hoff
Fragestunde
Vor dem Hintergrund, dass wir grundsätzlich keine unterschiedlichen Zielstellungen haben, sei noch mal auf zwei Sachverhalte hingewiesen: Natürlich schauen wir uns auch gern Alternativplanungen an und bewerten die auch in einem transparenten Verfahren, sodass auch das Prüfungsergebnis selbst als nachvollziehbar für die Bürgerinitiative angesehen werden kann. Was die Zählstelle betrifft: Hinter der Forderung steckt ja die Vermutung, dass die Entfernung der Zählstelle zu einem Ergebnis kommt, das von dem abweicht, was man von dem Ursprungsgutachten als Begründung herangezogen hat, um in diese Bedarfsplanung zu kommen. Unsere Zählergebnisse zeigen aber, dass die ursprüngliche Annahme auch durch unsere Daten bestätigt wird. Das heißt, wir haben keine Datenunterschiedlichkeit. Das heißt, wir legen nicht geringere Messergebnisse zugrunde als in der Problemdarstellung. Trotzdem würde ich vorschlagen, in dem Austausch mit der Bürgerinitiative wird auch diese Frage noch mal aufgerufen. Der Hintergrund der Forderung ist immer, wenn man noch besser misst, dann hat man eine erhöhte Problemwahrnehmung und dann kommt man zu einer Lösung. Ich glaube, nicht die Erkenntnisschwierigkeit ist unser Problem, sondern die Tatsache, dass wir ein für den Bund plausibles Kosten-Nutzen-Verhältnis darstellen müssen.
