Dirk Bergner
Baurecht weiterentwickeln – Holzbau stärken
Vielen Dank, Frau Präsidentin. Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen! Der Antrag ist zustimmenswert, auch wenn ein Satz da drin natürlich ein bisschen zum Lästern verleiten könnte, nämlich der Eindruck, als sei Holz kein konventioneller Baustoff. Es gibt, glaube ich, keinen konventionelleren Baustoff als Holz, wenn man an die lange Geschichte des Holzbaus denkt, liebe Kolleginnen und Kollegen, etwa jahrtausendealte Dachstühle oder wenn ich an die Elsterbrücke in Wünschendorf denke, viele Fachwerke gerade hier in Thüringen und, und, und.
(Beifall FDP)
Holz speichert auf jeden Fall Kohlenstoff, Sie habe es gesagt, Herr Kollege. Der Baustoff Holz vermeidet CO -Ausstoß und kann bei der Verwendung 2 einheimischer Hölzer natürlich regionale Wirtschaftskreisläufe stärken. Holz hat hervorragende Dämmeigenschaften, hat auch gute statische Eigenschaften. Mit einer solchen Öffnung, wie Sie hier angestrebt wird, gibt der Gesetzgeber wieder Verantwortung in die Hände der Fachleute zurück. Und das, meine Damen und Herren, ist der entscheidende Punkt. Als Freie Demokraten wollen wir weniger Reglementierung und mehr Eigenverantwortung. Wir wollen, dass Fachleute wieder freier entscheiden können und auch die Eigenverantwortung der Bauherren gestärkt wird, meine sehr verehrten Kolleginnen und Kollegen. Bei guter Umsetzung kann es ein wichtiger Schritt zu weniger Vorschriften, zu einfacheren Vorschriften werden. Deswegen, liebe Kolleginnen und Kollegen, unterstützen wir diesen Vorstoß. Damit wäre dann der Ball bei der Landesregierung, ihn auch gut umzusetzen, und dann, glaube ich, kann das wirklich etwas richtig Gutes werden. Deswegen übertreibe ich das jetzt heute mit Blick auf die Uhr auch nicht und wünsche dem Vorhaben alles Gute. Ich danke Ihnen.
(Beifall AfD, CDU, FDP)
