Stefan Möller
Drittes Gesetz zur Änderung des Thüringer Jagdgesetzes
Ja, Herr Bergner, als Großstädter, der vom Dorf kommt, sage ich Ihnen jetzt mal: Sie haben jetzt hier schön vorgetragen, dass Sie jemanden kennen, der Ahnung hat. Da kann ich Ihnen sagen: Wir haben die Ahnung selbst in unserer Fraktion, denn ich bin übrigens Jäger, der Herr Schütze ist Jäger, der Herr Cotta ist Jäger
(Beifall AfD)
und wir haben natürlich auch Kontakte in die Jägerschaft. Ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wen Sie da gefragt haben. Also wenn wir uns mit Jägern unterhalten, dann wird die aktuelle Rechtslage, und zwar aus jagdpolitischen Gründen, ganz genau diese Punkte, die wir hier angesprochen haben, scharf kritisiert. Ich bin mir ziemlich sicher, wenn wir die Diskussion in die Jagdverbände reintragen, dann werden Sie ganz schön ins Schwitzen kommen,
(Zwischenruf Abg. Bergner, FDP: Aber bitte
mit Substanz!) um Ihre Position, dass Sie an der jetzigen Rechtslage festhalten wollen, dann zu verteidigen.
(Zwischenruf Abg. Bergner, FDP: Habe ich
nicht gesagt!) Natürlich. Wenn Sie sich einer Diskussion eines Jagdgesetzentwurfs verweigern – und ich glaube, darauf läuft Ihr Debattenbeitrag hinaus –, wenn Sie sich dessen verweigern, dann halten Sie im Ergebnis an der alten Rechtslage fest und das tun Sie entgegen den Interessen der Jägerschaft. Insofern brauchen Sie auch gar nicht versuchen, sich da in irgendeiner Form rauszureden.
(Beifall AfD)
(Zwischenruf Abg. Bergner, FDP: Lesen Sie
einfach noch mal nach, vielleicht verstehen Sie es dann!)
