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Sybilla Nitsch

SSW 19.06.2026 Sitzungen 20/122

Das freut mich sehr, Herr Buchholz. – Sie sind darauf eingegangen, dass ich etwas suggerieren würde. Immerhin adressieren Sie es direkt. Das ist ja schon einmal ein Vorteil, denn dann kann ich mich dazu verhalten. Ich möchte darauf hinweisen, ob Sie vielleicht nicht, wenn Sie den Antragstext noch einmal lesen, an dem Antragstext sehen können, dass es darum geht, die Missunde II für einen Übergangszeitraum wieder einzusetzen. Wenn man einen Neubau beauftragen würde, nachdem man die Betriebsunfähigkeit festgestellt hat, müsste man natürlich einen Übergang haben. Darum geht es in dem Antrag. Können Sie das lesen in dem Antrag? – Nein, Frau Kollegin Nitsch. Wenn Sie das wollen, dann müssen Sie es auch hinschreiben. Deshalb habe ich ja gerade zitiert, und Sie wissen auch, wie die Vorgeschichte in der Region ist. Alle Beteiligten haben über anderthalb Jahre darüber geredet, dass sie die Missunde II wiederhaben wollen und dass das doch dieselbetrieben alles viel schöner sei als sonst irgendwie. (Beifall Silke Backsen [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]) Die Missunde II ist nicht die Alternative, zu der man zurückkommen kann. Wenn Sie dann in Ihren (Dr. Bernd Buchholz) Antrag reinschreiben – ich lese Ihnen das noch einmal vor –: „… so wird die bewährte Fähre ‚Missunde II‘ kurzfristig wieder in Betrieb genommen, um die Fährverbindung ohne weitere Einschränkungen ab 2027 sicherzustellen. “ Es tut mir leid, aber das suggeriert, dass die Missunde II jedenfalls mittelfristig die Lösung ist, und das ist sie nicht, meine Damen und Herren. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN –

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