Thomas Hölck
Lasst uns ein bisschen mehr Mut haben und den Eigentümerinnen und Eigentümern zugestehen, dass sie sich noch wandeln und Verantwortung übernehmen können. Es gibt zum Beispiel das Projekt „Wohnen für Hilfe“. Junge Menschen, Auszubildende, Studierende bekommen für die Zahlung von Betriebskosten eine Einliegerwohnung und verpflichten sich dazu, 8, 9 oder 10 Stunden bei dem Vermieter oder bei der Vermieterin im Garten zu arbeiten. Man kann viele tolle Modelle entwickeln. Lassen Sie uns deshalb nicht so engstirnig sein, sondern viele gute Ideen entwickeln, um das Problem des angespannten Wohnungsmarkts zu lösen. Alles gleich in Bausch und Bogen abzulehnen, ist einfach falsch. Die Wohnraumförderung in Schleswig-Holstein ist im Ansatz gut, aber sie reicht einfach nicht. Wir haben mehr Verlust an Bindungen, als wir wieder aufbauen können. (Beifall SPD und Sybilla Nitsch [SSW]) Deshalb müssen wir mehr tun. Lassen Sie uns kreativ an das Thema herangehen, damit wir den Menschen bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen können. – Herzlichen Dank. (Beifall SPD und Sybilla Nitsch [SSW])
