Thomas Hölck
Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Ich bin schon ein bisschen erstaunt über die Argumentationskette der Kollegin von den Grünen. Wir sind uns einig, dass wir Fläche sparen müssen. (Bina Braun [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ja!) Wir haben eine Strategie, dass wir den täglichen Flächenverbrauch von drei Hektar bis 2030 auf 1,3 Hektar reduzieren wollen. Da passt auch hinein, dass wir darüber nachdenken, Wohnraum effizienter zu nutzen, gerade auch in Einfamilienhäusern. Wir wollen aber niemanden zwingen. Natürlich gibt es Einfamilienhäuser, bei denen sich ein Umbau nicht lohnt. Aber bei einem gewissen Prozentsatz wird sich das lohnen. Da braucht man einfach einmal eine Initialzündung, dass jemand berät, wie so etwas geht. Ich finde auch falsch, es so darzustellen – so, wie es Kollege Buchholz dargestellt hat –, dass es ganz furchtbare Mieterinnen und Mieter gibt. Ja, im Einzelnen gibt es die, aber die große Mehrheit der Mieterinnen und Mieter verhält sich vernünftig und ordentlich und erfüllt ihre Mietverträge. (Serpil Midyatli [SPD]: Ich zum Beispiel!) Man kann Mieterinnen und Mieter in einer Einliegerwohnung nach geltendem Mietrecht relativ schnell kündigen, wenn die Gründe dargelegt und die Verträge entsprechend abgeschlossen worden sind. Da wird ein Angstszenario aufgebaut, was so nicht geht und so nicht gerechtfertigt ist. (Beifall SPD)
