Martin Balasus
Sehr geehrte Frau Landtagspräsidentin! Liebes Geburtstagskind! Meine Damen und Herren! Es gibt politische Entscheidungen, deren Nutzen sich nicht erst in Gutachten oder in Statistiken, sondern unmittelbar vor Ort erschließt. Woran merkt man das? Man merkt das zum Beispiel an erleichterten Eltern, an fröhlichen Schulkindern, an engagierten Sportlerinnen und engagierten Sportlern, an beruhigten Mitarbeitern und an zufriedenen Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitikern. Genau dazu gehört eindeutig auch die Entscheidung der Landesregierung, 25 Millionen Euro (Sybilla Nitsch [SSW]: Aus dem Bundesvermögen!) für die Schwimmstätteninfrastruktur in SchleswigHolstein bereitzustellen. (Beifall CDU – Zuruf Annabell Krämer [FDP]) Flensburg erhält 4,5 Millionen Euro für die Erweiterung des Campusbads. Husum bekommt 4 Millionen Euro für den Neubau einer Schwimmhalle. In Laboe geht es um den Neubau des Strandbads und (Zurufe Sybilla Nitsch [SSW] und Serpil Midyatli [SPD]) in Ratzeburg um den Neubau des Aqua Siwa. Als Fast-Wedeler freue ich mich natürlich darüber: Wedel erhält die Unterstützung für den Umbau der Badebucht inklusive eines Lehrschwimmbeckens, das dort eingerichtet werden soll. (Beifall CDU und vereinzelt BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) Hinzu kommen noch 4 Millionen Euro für die Sanierung des Landesleistungszentrums in Malente. (Martin Balasus) (Beifall CDU) Damit entstehen 1.570 Quadratmeter zusätzliche Wasserfläche für den Schwimmsport in SchleswigHolstein, für unser Land zwischen den Meeren. Das ist ein starkes Signal für den Schwimmsport, aber auch für die Schwimmausbildung und für die Sicherheit unserer Kinder. Dafür gebührt unserer Innenministerin Magdalena Finke Dank. Sie ist heute nicht im Hause; deshalb übersenden wir ihr den Dank. Ein dickes Dankeschön für diese Lenkung in den richtigen Bereich zur Stärkung des Schwimmens vor Ort! (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Eines eint uns in diesem Hohen Hause doch alle: Wir wollen, dass jedes Kind in Schleswig-Holstein sicher schwimmen lernt. Genau deshalb handelt diese Landesregierung. Das zeigen diese 25 Millionen Euro. Gleichzeitig müssen wir, liebe Kolleginnen und Kollegen – das finde bei so einem Thema, aber auch grundsätzlich ganz wichtig –, die Debatte absolut ehrlich führen. Deswegen sage ich: Ja, der Sanierungsbedarf vieler Schwimmstätten ist erheblich. Ja, zahlreiche Bäder stehen unter wirtschaftlichem Druck; ich denke nur an die Energiesituation. Ja, mancherorts fehlen Wasserflächen für Vereine, für Schulen und für Schwimmkurse. Ebenso ist aber auch klar: Bau, Betrieb und Unterhaltung kommunaler Schwimmstätten sind in erster Linie Aufgaben der Kommunen. Deswegen sind es ja auch kommunale Sport- oder Schwimmstätten. Wer heute den Eindruck erweckt, das Land könne sämtliche Investitionen übernehmen, verschweigt die tatsächliche Aufgabenverteilung. Die Wahrheit ist doch: Das Land unterstützt die Kommunen so intensiv wie nie zuvor. (Beifall CDU)
