Thomas Hölck
Nein, ich muss weitermachen. Ich bin gerade so gut in Fahrt. (Unruhe) Ein Dreiminutenbeitrag geht ja auch. – Dieser personallose Nahversorger hat eine Sondergenehmigung, hat seit Jahren, seit Monaten geöffnet. Es ist dort nichts passiert. Niemand musste dort arbeiten. Die Leute vor Ort verstehen nicht, warum dieser personallose Nahversorger in Zukunft am Sonntag nicht mehr geöffnet haben soll, was am Ende dazu führen wird, dass dieser Nahversorger nicht mehr am Markt existieren kann. Das Gleiche gilt für Hemmingstedt. Da haben über 1.200 Menschen Unterschriften gesammelt, die Ihnen offensichtlich egal sind. (Beifall SPD, FDP und SSW) Die Hemmingstädter haben nach der Schließung eines Spar-Marktes um einen neuen Nahversorger gekämpft. Mehr als 100.000 Euro hat die Gemeinde in die Hand genommen. Es wurde eine Genossenschaft gegründet. Viele haben Genossenschaftsanteile erworben, und jetzt wird dieser Markt in seiner Bestandsfähigkeit gefährdet. Das ist eine Realität, die man so nicht zulassen kann. Ich muss wirklich feststellen: Sie ignorieren die vielen, vielen Einwände der Sachverständigen in der mündlichen Anhörung. Das ist schlichtweg nicht hinnehmbar. Wir werden dem Gesetzentwurf nicht zustimmen. Was die FDP angeht, so geht das doch ein bisschen zu weit. (Zurufe FDP: Oh!) Darüber müssen wir noch einmal nachdenken, beziehungsweise wir werden uns bei dem Vorschlag der FDP enthalten. Entscheidend ist, dass Sie noch einmal in sich gehen und sagen, es gibt einen Bestandsschutz für diese beiden personallosen Nahversorger, –
