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Thomas Hölck

SPD 07.05.2026 Sitzungen 20/118

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Die Meistergründungsprämie ist wirklich gut. Da gibt es nichts dran zu rütteln. Das war ein guter Aufschlag des ehemaligen Wirtschaftsministers. Da hat er mal etwas Gutes erreicht und auf den Weg gebracht. (Heiterkeit – Dr. Bernd Buchholz [FDP]: Ja! Ist ja in Ordnung!) Aber ohne Meisterinnen und Meister gibt es keine Nachfolger. Der Kollege Knöfler hat es ja gesagt. Das Hauptproblem ist, dass die Handwerksbetriebe keine Nachfolgerinnen und Nachfolger finden. (Christopher Vogt [FDP]: Bernd hat einen Nachfolger! – Zuruf CDU: Und was für einen!) Das heißt, wir müssen die Basis vergrößern für diejenigen, die in der Lage wären, einen Handwerksbetrieb zu übernehmen. 2024 gab es 9.858 Handwerksbetriebe in Schleswig-Holstein. Wenn es richtig ist, dass jeder dritte Betrieb eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger sucht, dann sind das 6.500 Betriebe. (Unruhe – Glocke Präsidentin) Bei 500 abgeschlossenen Meisterprüfungen pro Jahr sind das 13 Ausbildungsjahre, um diese 6.500 Nachfolgerinnen und Nachfolger zu finden. Abgesehen davon: Nicht alle von den 500 Meisterinnen und Meistern sind bereit, einen Betrieb zu übernehmen. Das heißt, die Basis ist zu klein. Deshalb muss man die Basis erweitern und dafür sorgen, dass mehr Menschen bereit sind, die Meister_innenprüfung abzulegen. Dafür brauchen wir mehr Förderung als bisher, damit wir das Problem der Betriebsnachfolge lösen können. Deshalb appelliere ich noch einmal an CDU und Grüne, sich dem nicht zu verschließen. Die Meistergründungsprämie allein wird das Problem nicht lösen, sondern wir müssen die Basis derjenigen vergrößern, die in der Lage und bereit sind, eine Betriebsnachfolge anzugehen. – Herzlichen Dank. (Beifall SPD und Christian Dirschauer [SSW])

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