Sophia Schiebe
Vielen herzlichen Dank, Herr Kollege. Ich springe noch einmal ein Stückchen weiter nach vorne in Ihrem Wortbeitrag. Sie haben gerade noch einmal die Bedeutung der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein hervorgehoben. Wir hatten in den Tagesordnungspunkten davor das Thema, dass wir vor der Herausforderung stehen, dass lediglich zwei Stellen dafür zuständig sind, was die Löschung angeht. Da würde mich Ihre persönliche Meinung interessieren, wie man da weiter vorgehen müsste, um der Bedeutung der Medienanstalt, die Sie hervorgehoben haben, wirklich gerecht zu werden. – Vielen Dank für die Nachfrage, Frau Kollegin. Hier ist es ganz entscheidend, zu sehen, was eigentlich das Problem ist. Das sind grundsätzlich nicht die Moderationen; es ist der Inhalt, der problematisch ist. Die Landesmedienanstalt kriegt da von uns Stärkungen. (Beate Raudies [SPD]: Wo denn?) – Dort, wo es wirkt. Herr Dr. Junghans und ich waren mit denen im Gespräch und standen auch auf der didacta mit anderen Landesmedienanstalten im direkten Dialog. Da hat man herausgefunden, woran es liegt. Die geltenden Jugendmedienschutzstaatsverträge, an die wir uns hier politisch halten, werden von den Anbietern nicht eingehalten. Das sagen alle Landesmedienanstalten. Das ist ein höheres Problem, dessen sie nicht Herr werden können. Da müssen wir ansetzen. Deshalb die Zugänge. Die SPD hat es auf Bundesebene mit uns in der Kommission, die von Frau Prien geführt wird – – Das Thema wird vorangebracht. Wenn man mit den Landesmedienanstalten spricht, endet alles bei dem Thema: Wieso können Kinder und Jugendliche diese Apps einfach mit einem Klick verwenden? Das sagen uns alle Landesmedienanstalten und auch Frau Sommer. Es bleibt dabei: Die Altersbeschränkungen werden nicht eingehalten. Aber die TechKonzerne bewegen sich. Es gibt Jugendversionen, die jetzt von Instagram eingeführt werden. – Ist die Frage beantwortet? (Beate Raudies [SPD]: Nee, ist sie nicht, aber – –)
