Nelly Waldeck
Wir teilen die Kritik miteinander: die Finanzierungsschwierigkeit. Die SPD möchte das Geld aus MOIN.SH nehmen und den Busmitteln zuführen. Das ist ein Ansatz. Welchen Ansatz verfolgt der SSW, die Gelder zu beschaffen? Wenn Sie sagen: „Das ist keine hohe Höhe“, wo ist die Gegenfinanzierung? Welchen Vorschlag haben Sie? (Christopher Vogt [FDP]: Wer regiert denn da?) – Wissen Sie, Frau Waldeck, das ist ja immer Ihr Versuch, ein paar Nebelkerzen zu werfen. (Unruhe – Lukas Kilian [CDU]: Finanzierung ist eine Nebelkerze? Hallihallo?) – Ich darf jetzt, glaube ich, antworten. Ich habe natürlich in vielen Debatten schon viele Vorschläge gemacht. Jetzt hat Herr Kollege Petersdotter darauf hingewiesen, dass wir einen einzigen Antrag hatten zu der Finanzierung der Linie 110 im Grenzgebiet. Ja, ganz klar, das war unser Beitrag: ein kleiner Ansatz, bei dem wir gesagt haben: Das könnte im Grenzland weiterhelfen. Wir haben uns aber genauso der Vorschläge der SPD angenommen, weil wir in der Opposition ja in Teilen zusammenarbeiten und schauen: Was hat die Oppositionspartei SPD als Vorschläge, können wir denen folgen? – Wir haben uns aber ganz klar gegen die Dynamisierung gestellt und haben gesagt: Wir wollen an der Stelle schauen, dass wir diese Kürzungen nicht vornehmen müssen. Das ist der Ansatz vom SSW.
