Martin Balasus
Danke. – Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Wenn man nicht weiß, welchen Hafen man ansteuert, ist kein Wind günstig. – Diesen Satz des römischen Philosophen Seneca finden Sie ganz am Anfang des Buches „Bessere Bildung 2035“ und damit auch am Anfang des Beitrages unserer ehemaligen Bildungsministerin Karin Prien. Er beschreibt eigentlich sehr gut, worum es heute geht. Es geht um klare Ziele für Bildung und um den Weg dorthin. Denn gute Bildungspolitik funktioniert ja nicht nach dem Prinzip Hoffnung. Sie braucht Orientierung, messbare Ziele und eine ehrliche Analyse darüber, wo wir stehen. Genau darum geht es bei der datengestützten Schul- und Unterrichtsentwicklung. Ich will gleich zu Beginn deutlich sagen: Wir führen diese Debatte nicht zum ersten Mal, und wir führen sie auch nicht, weil die Opposition heute eine neue Idee entwickelt hat. Wir führen sie, weil wir in Schleswig-Holstein bereits mitten in der Umsetzung sind. (Beifall CDU) Die SPD fordert in ihrem Antrag, dass datenbasierte Instrumente so eingesetzt werden sollen, dass sie zu einer besseren individuellen Förderung führen und nicht zum Selbstzweck werden. Meine Damen und Herren, genau das ist doch längst unser Ansatz.
