Sophia Schiebe
Vielen herzlichen Dank. – Sieht die Landesregierung aktuell vor, in einer gewissen Gestaltung eine Jugendvertretung im Bereich des Berichts vorzunehmen? Sie hatten ja schon angekündigt, dass er im Sommer folgen soll. Wird das Teil des Berichts sein? – Bislang ist das noch nicht Teil der Überlegung. Wir werden zusammen mit dem Bildungsministerium das Thema Jugendbeteiligung im schulischen Kontext gerade mit Blick auf demokratische Beteiligungen weiter stärken. Es gibt aber auch heute schon Angebote, zum Beispiel das Programm „Fit für Mitbestimmung“ als Angebot für Schulen. Außerdem haben wir 2025 ein Pilotprojekt durchgeführt, um Akteure aus den Grundschulen zur Partizipation fortzubilden. Des Weiteren steht die Forderung im Raum, stärker für Jugendbeiräte zu werben und digitale Informationsmöglichkeiten auszubauen. Ich halte das alles für richtig. Wenn wir Beteiligung wollen, müssen wir sie sichtbar machen. Wenn wir Engagement wollen, müssen wir Wege aufzeigen. Die Alternativanträge von SPD und SSW zeigen, dass es uns allen ein Anliegen ist, die Kinder- und Jugendbeteiligung in unserem Land zu stärken und zu fördern. Uns ist dabei besonders wichtig, mit den Jugendlichen zu gestalten und das nicht über ihre Köpfe hinweg auf den Weg zu bringen. Da sind wir uns, glaube ich, alle einig. Wir möchten die Veränderung schaffen, die Kinder und Jugendliche selbst für sich einfordern. Von daher, sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete: Wir reden in diesem Parlament oft von gesellschaftlichem Zusammenhalt, von Demokratieförderung und von politischer Mitbestimmung. Jugendbeiräte sind dazu ein konkreter Beitrag. Wer die Jugendbeiräte stärkt, stärkt politische Bildung und investiert in den demokratischen Nachwuchs. Deswegen freue ich mich über die Beteiligung. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU)
