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Eka von Kalben

26.02.2026 Sitzungen 20/112

Frau Nies, lassen Sie eine Frage von Herrn Stender zu? Catharina Johanna Nies [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ich würde gerne fortfahren. – Aber warum haben wir all diese Herausforderungen? Weil der Schwangerschaftsabbruch in Deutschland immer noch Bestandteil des Strafgesetzbuches ist. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, vereinzelt CDU und SPD) Wir Grüne halten das für ein antifeministisches Relikt, aber der Gruppenantrag hierzu im Bundestag ist leider gescheitert. Also müssen wir Behelfslösungen auf Landesebene suchen. Ich glaube, ich überrasche niemanden, wenn ich hier offen sage, dass es kaum ein Thema bei uns in der Koalition gibt, das uns so sehr herausfordert, gemeinsam eine Position zu entwickeln. Denn wir blicken einfach von unterschiedlichen Plätzen auf den gleichen Punkt, aber wir zeigen mit unserem Koalitionsantrag, dass wir die Sorgen der Flensburger_innen sehr ernst nehmen und dass wir konstruktiv zusammenarbeiten. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und vereinzelt CDU) Ja, die Lage in Flensburg ist angespannt, insbesondere mit Blick auf operative Angebote. Die Zahl medikamentöser Angebote ist gestiegen. Wir Grüne wünschen uns, dass eine angemessene und ausreichende Versorgung nicht als Tagesreise definiert wird – das ist auch keine Überraschung –, sondern als ein wohnortnahes Angebot. (Wortmeldung Sophia Schiebe [SPD])

Protokoll ↗