Beate Raudies
Das ist jetzt eine Anmerkung, Herr Kollege. Ich stelle also fest, wenn unser Antrag fünf Seiten umfasst hätte mit einer vollständigen Aufzählung aller Interessenvertretungen und einem Raumplan, dann würde er Ihre Zustimmung finden? – Frau Kollegin Raudies, bitte verstehen Sie mich nicht falsch, falls ich mich falsch ausgedrückt habe. Wir haben diesen Antrag so interpretiert. Es ist ja auch, wie gesagt, ein ehrenwertes Ziel, das so zu fordern. Aus unserer Sicht ist es aber einfach nicht sachgerecht, das so zu machen. Wenn Sie formuliert hätten, um welche Interessensvertretungen es genau geht, die man gegebenenfalls bündeln (Jasper Balke) könnte, so ist es natürlich so, dass Synergien geschaffen werden können, wenn unterschiedliche Interessensvertretungen beispielsweise an einem Ort zusammenkommen. Aber in der großen Skalierung, wie das in dem Antrag drinsteht, war es für uns einfach nicht machbar, da zu sagen: Okay, das gehen wir mit. Und ja, wenn das anders formuliert worden wäre, dann hätten wir eine andere Diskussionsgrundlage gehabt. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Lassen Sie uns also gemeinsam Demokratie leben, indem wir Menschen dort abholen, wo sie sind, und ihnen dafür moderne Werkzeuge zur Verfügung stellen. – Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU)
