Lasse Petersdotter
Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Abgeordnete! Ich möchte auf den Wortbeitrag von Frau Midyatli ganz kurz eingehen, weil mich diese Befürchtungen natürlich auch erreicht haben und ich das sehr gerne ausräumen möchte. Ich finde es richtig, dass Sie hier noch einmal daran erinnern, dass neben dieser wichtigen Debatte, die gerade geführt wurde, auch im Bereich des Service Stern Nord Regelungen getroffen werden, weil wir einen gemeinsamen Beschluss gefasst haben, der dazu führen sollte, dass die Beschäftigten in das UKSH übernommen werden. An diesem gemeinsamen und auch einheitlichen Beschluss des Landtages ändert sich nichts. Die Regelung, die jetzt im Hochschulgesetz gefunden wird, dient dafür, dass es in besonderen Ausnahmefällen, in Krankheitsfällen oder Ähnlichem, grundsätzlich eine Möglichkeit gibt, mit Dritten zusammenzuarbeiten. Aber alles andere als irgendwelchen Outsourcing-Befürchtungen oder so zu entsprechen.: Ich glaube, darauf werden wir alle in den kommenden Jahren und Monaten in der Umsetzung gemeinsam akribisch achten. Wir sind alle im Gespräch, auch mit dem Vorstand des UKSH. Ich finde es richtig, dass wir als Parlament immer wieder darauf hinweisen, was uns mit diesem Beschluss so wichtig war. Deshalb will ich abschließend noch einmal dazu sagen: Das, was wir am 23. Mai 2024 beschlossen haben, hat richtig Auswirkungen. Wenn man sich die aktuellen Zahlen bei den Beschäftigten anguckt, stellt man fest: Man hat als Erstes vereinbart, den Tarifvertrag bis 2027 weiter anzupassen, und als Zweites, die Beschäftigten im Jahr 2027 zu übernehmen. Die finanzielle Komponente des Tarifvertrages hat man in den ersten Schritten erfolgen lassen. Das bedeutet im Durchschnitt für jeden Beschäftigten der Service Stern Nord über 500 Euro mehr im Monat. Das ist für Servicekräfte richtig viel Geld. Das ist ein guter Beschluss, den wir hier gefasst haben. (Beifall ganzes Haus) Ich betone es noch einmal – insbesondere, weil vorher einige diese Befürchtung hatten: Kein Beschäftigter der Service Stern Nord verdient weniger als vorher. Das heißt: Für alle ist es ein Mehrgewinn, für Einzelne sogar ein Mehrgewinn von über 1.000 Euro monatlich. Die Einzigen, die wenig davon profitieren, ist die Geschäftsführung. Ehrlicherweise hatten wir die bei der Maßnahme auch nicht im Blick. (Heiterkeit SPD und SSW) Insofern vielen Dank. Wir achten alle gemeinsam darauf, dass das umgesetzt wird, was wir uns als Parlament vorgenommen haben. – Vielen Dank. (Beifall ganzes Haus)
