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Dirk Kock-Rohwer

GRÜNE 10.12.2025 Sitzungen 20/105

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Meine Kollegin Kleinschmit hat über die Gänsefraßschädenregulierung gesprochen. (Dirk Kock-Rohwer) Ich kann nur begrüßen, dass wir für die Bäuerinnen und Bauern die nötigen Mittel zur Verfügung stellen, damit wir den Landwirten und Landwirtinnen auch wirklich Hilfe zur Verfügung stellen, weil das, was da passiert, in manchen Fällen ziemlich existenzbedrohend ist. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU) Eigentlich bin ich aber nach hier vorne gekommen, um einmal über den Kleegrasanbau zu sprechen. Meine Kollegin Raudies hat mir ja vorgeworfen – wir haben das schon ein paar Mal am Rand diskutiert –, ich würde die grüne Klientel damit befriedigen. (Zuruf Beate Raudies [SPD]) Das ist nicht der Weg, den ich erreichen wollte. Wir wollen damit erreichen, den konventionellen Betrieben die Möglichkeit zu geben, Silomais gerade auch an Gewässerrandstreifen durch Kleegrasanbau zu ersetzen, ihnen dadurch die minimalen Ertragseinbußen, die es gibt, monetär zu vergüten, ihnen die Möglichkeit zu geben, die positiven Erfahrungen, die Kleegrasanbau macht, mitzunehmen, zu erfahren und insgesamt eine Nährstoffeinsparung, weniger Nährstoffeinträge in die Gewässer, in die Ostsee, in die Nordsee zu erreichen. Das ist das große Ziel, das wir damit erreichen wollen. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU) Dafür stellen wir 1 Million Euro zur Verfügung, auszahlbar in 2027 und 2028, weil das Programm dazu im MLLEV erst erarbeitet werden muss; ich hoffe, dass das zügig geschieht, (Zuruf Beate Raudies [SPD]) weil bei mir die ersten Anfragen aus dem Bauernverband schon angekommen sind, wo sie die Anträge stellen können. Dann, denke ich, haben wir das auch gewonnen. Wenn ich dann auch konventionelle Kolleginnen und Kollegen als meine Klientel betrachten darf, ist das nur ein großer Gewinn für uns Grüne. – Vielen Dank. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU)

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