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Martin Balasus

CDU 20.11.2025 Sitzungen 20/103

Herr Kollege Habersaat, ich habe das Gefühl, Sie schießen jetzt weit über das Ziel hinaus. Sie müssen mir doch als Abgeordneter eine Meinung zugestehen. In manchen Bereichen kenne ich mich ja aus meiner praktischen Erfahrung heraus sehr gut aus. Da gibt es in vielerlei Bereichen Grundsätze, die ich im Laufe der Zeit erworben habe. Sie müssen mir doch zugestehen, dass ich die hier im Hohen Hause zum Ausdruck bringen darf. Dafür sind wir doch irgendwie auch inzwischen Berufspolitiker. Natürlich ist der Austausch mit Expertinnen und Experten wichtig. Man ändert sicherlich auch mal die Haltung. Es gibt Nuancen, wo man etwas verschiebt. Man entwickelt sich weiter et cetera. Aber bei dem Thema Handynutzung, bei dem Thema Social Media habe ich seit Jahren feste Grundsätze. Die halte ich persönlich nicht für verkehrt. Es ist mein Recht, und ich finde, hier ist der richtige Ort, diese pointiert zum Ausdruck bringen zu dürfen. – Vielen Dank. (Beifall CDU) – Nun gibt es zu genau diesem Handyverbot beziehungsweise Social-Media-Verbot für Jugendliche unter 16 Jahren in der Wissenschaft eben keine einhellige Meinung. (Zuruf CDU: Hat auch keiner gesagt!) Ich weiß, dass das unter Christdemokraten weit verbreitet ist. (Zurufe und Unruhe CDU) Aber dann stellen Sie sich doch hier hin und sagen: Wir Christdemokraten haben eine Meinung, die stimmt nicht überein mit dem, was die Wissenschaft sagt, ich bin gespannt auf die ganztägige Anhörung hier. – Das sagen Sie aber nicht. Sie vertreten hier die größte regierungstragende Fraktion und werden mit einer Arroganz der Macht durchziehen, was Sie sich vorgenommen haben – (Beifall SPD – Anhaltende Unruhe CDU) egal, was die Anhörung bringt. Das finde ich falsch. (Andreas Hein [CDU]: So ein Blödsinn!)

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