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Kianusch Stender

SPD 20.11.2025 Sitzungen 20/103

Vielen Dank, Herr Kollege. Sie schmeißen jetzt meiner Meinung nach sehr viele Dinge durcheinander, und auf eins dieser vielen müsste ich jetzt einmal bitte kurz eingehen. Wir haben doch hier im Plenum erst vor Kurzem über das Thema Social Media gesprochen und auch darüber, dass sich in der Fachwelt eine ganze Menge Leute darin einig sind, dass ein pauschales Verbot für unter 16-Jährige absolut keinen Sinn macht. Wir haben uns doch gemeinsam, auch mit Ihnen – dazu hat Ihre Fraktion einen Antrag gestellt , darauf geeinigt, dass wir eine Anhörung beziehungsweise ein Fachgespräch machen und im Rahmen dessen mit den Expertinnen und Experten und den vielen anderen Stakeholdern bei diesem Thema darüber reden und dann zu einer Entscheidung kommen. Warum stellen Sie sich dann hier hin und rufen einfach so plump in den Raum hinein: Wir wollen aber auf jeden Fall ein SocialMedia-Verbot für unter 16-Jährige, alles andere wäre verkehrt? – Also, Kollege Stender, bei mir ist das so, dass ich eine Meinung habe. Ich tausche die gerne mit anderen aus. (Beifall CDU) Zum Meinungsbildungsprozess trägt die Diskussion bei. Wenn es bei Ihnen so ist, dass Sie sich immer von anderen beraten lassen (Zuruf: Das machen Sie ja auch!) und am Ende das sagen, was jemand anders Ihnen zuruft, dann finde ich das schwierig. Ich habe einen festen Standpunkt, den vertrete ich in puncto Social-Media, in puncto Handy-Regelung schon seit Jahren; übrigens habe ich das auch schon als Lehrer getan. (Beifall CDU – Wortmeldung Kianusch Stender [SPD])

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