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Malte Krüger

GRÜNE 20.11.2025 Sitzungen 20/103

Vielen Dank, Frau Kollegin. Ich habe zwei Fragen. Sie schreiben in Ihrem Antrag, Sie wollten Finanzkompetenz stärken. Jetzt (Anne Riecke) haben Sie gerade davon gesprochen, finanzielle Bildung stärken zu wollen. Da würde mich einmal interessieren: Was sind konkrete Inhalte, die Sie im Unterricht behandelt haben wollen? Das wäre die erste Frage. Die zweite Sache ist: Ich hatte am Montag meine Veranstaltung „Plietsch“ auch zur politischen Bildung. Da war eine WiPo-Lehrerin bei uns auf dem Podium, die davon sprach, dass die Fachanforderungen Ihrer Meinung nach sehr überfrachtet sind. Jetzt wollen Sie noch mehr Inhalte hineingeben. Da frage ich mich: Was soll eigentlich nach Ansicht der FDP bei den Fachanforderungen gekürzt werden? – Wir reden nicht über eine Kürzung, sondern wir reden über eine Reformierung der Fachanforderungen. Das bedeutet, es muss ein Gleichgewicht dazu gefunden werden, dass der wirtschaftliche Teil im Fach Wirtschaft/Politik wieder mit enthalten ist. (Beifall FDP) Wir haben doch die Leute gehört, die in der Anhörung zu finanzieller Bildung gewesen sind. Die haben uns mitgeteilt, dass, glaube ich, nur 20 Prozent der Themen, die im Bereich Wirtschaft in den Fachanforderungen stehen, wirtschaftliche Themen sind und dass von zehn Fortbildungen gerade einmal in einer oder zwei Fortbildungen für Lehrkräfte beim IQSH wirtschaftliche Themen behandelt werden. Ich glaube, die Anhörung hat gezeigt, wie wichtig dieses Thema ist. Es geht nicht darum, noch mehr in die Fachanforderungen zu stopfen, sondern es geht darum, einen Ausgleich zu finden und finanzielle Bildung hier in irgendeiner Weise zu verankern. Wenn man sich nämlich die Fachanforderungen anguckt, stellt man fest, dass da Sachen drin sind, die man sicherlich streichen kann.

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