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Sandra Redmann

SPD 20.11.2025 Sitzungen 20/103

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Liebe Kollegen! Lieber Heiner Rickers! Ohne Frage und unbestreitbar gibt es sehr viele gute Projekte seit vielen (Sandra Redmann) Jahren, und auch Frau Kleinschmit hat es angesprochen. Ob das die Wasser- und Bodenverbände, die Naturschutzverbände sind: Wir haben in den einzelnen Regionen mehrere Beiräte, die sich um diese Sachen kümmern. Auch der Kollege Hauke Göttsch, der nun heute leider nicht hier sein kann, ist bei den Maßnahmen, die von der Stiftung durchgeführt wurden, immer dabei gewesen. Das ist alles gut, und das ist auch alles richtig, dass es gesagt wird und dass es im Bericht steht. Aber was der wesentliche Punkt der Wasserrahmenrichtlinie ist, ist, dass wir immer noch nicht die Werte erreichen und das ja schon – der Minister hat es angesprochen – für 2015 angedacht war. Wir haben 2025, und wir wissen jetzt schon, dass wir sie 2027 auch nicht erreichen. Dann geht es immer so weiter. Wir dürfen uns doch jetzt nicht nur dafür beklatschen, was wir schon Schönes erreicht haben, sondern wir müssen uns jetzt Gedanken machen, wie wir endlich die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie erreichen. Das ist nicht trivial. (Beifall SPD und SSW) Das ist nicht trivial, und ich kann Ihnen etliche Beispiele sagen, wo es überhaupt gar nicht funktioniert. Ich kann Ihnen auch Seen in Schleswig-Holstein nennen, und jeder hier von den Kolleginnen und Kollegen kann das. Mein Kollege Kai Dolgner – er ist gerade nicht da – wird Ihnen sagen können, dass wir seit Jahren darüber reden, wie wir einen See wieder so weit herstellen können, dass man eventuell darin baden kann. Das ist so schwierig. Das hat natürlich auch mit Zuflüssen zu tun, mit Einträgen, die unter anderem aus der Landwirtschaft kommen. Da gibt es eben nicht immer einfache Lösungen. Manchmal sperrt man sich auch dagegen. Jetzt muss man sich überlegen, ähnlich wie im Bereich der Energie, was jetzt höher wiegt und was wesentlicher ist: dass wir saubere Gewässer bekommen oder dass wir Einzelinteressen berücksichtigen. Das offen auszusprechen, sich an einen Tisch zu setzen und gemeinsam zu überlegen, welche Lösungen – manchmal eben halt unbequeme Lösungen – wir haben müssen, das wünsche ich mir. Ich wünsche mir im Ausschuss, dass wir nicht nur eine Auflistung der Maßnahmen haben und sagen, wie schön alles ist, sondern dass wir auch die Punkte sagen, die wir in den einzelnen Bereichen brauchen, und überlegen, wie wir das dann schaffen können. Denn, dass wir alle das Ziel, glaube ich, haben, ist klar. Aber der Weg dahin, glaube ich, ist nicht so klar. – Danke.

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