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Martin Balasus

CDU 20.11.2025 Sitzungen 20/103

Gern. Catharina Johanna Nies [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Lieber Herr Kollege! (Christopher Vogt [FDP]: Nachher kommen noch die eigenen Leute!) – Genau. Ich wollte Sie bei allem Verständnis für Herausforderungen im DaZ-Bereich fragen, ob es bei der heutigen Debatte um DaZ an berufsbildenden Schulen geht oder ob die vorliegenden Anträge sich gegebenenfalls mit der frühkindlichen Bildung und dem Übergang von Kita zur Grundschule befassen und es jetzt gerade eigentlich um die Einführung von EVi gehen sollte. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU) – Ich finde, das ist eine sehr berechtigte Frage. (Heiterkeit) Es geht natürlich um die Einführung von EVi, und das ist natürlich jetzt auch der Schwerpunkt. Ich war nur etwas überrascht, dass Kollege Habersaat ja erst von seinen fünf Minuten Redezeit in den letzten 30 oder 35 Sekunden auf das Thema EVi zu sprechen gekommen ist und seine Rede eher als Chance zur Generalabrechnung genutzt hat. (Martin Habersaat [SPD]: Nein!) EVi ist etwas Tolles, etwas Positives, und dem Ganzen sollten wir jetzt genügend Raum widmen. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) So, und ganz neu – damit sind wir beim Thema – ist: Das Programm EVi, was für Entwicklungsfokus Viereinhalb steht, ist in diesem Jahr in die Pilotphase gegangen. An jeweils zehn ausgewählten Kitas und Grundschulen startet es. Weit vor der Einschulung werden Förderbedarfe, vor allem sprachliche, aber auch weitere, systematisch erkannt und diesen gezielt entgegengewirkt. Je früher, desto besser ist da der Grundsatz, denn Defizite können im jungen Alter noch besser ausgegli- (Martin Balasus) chen werden. Früher sagte man ganz einfach „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Also je früher, desto besser. Nicht das Screening ist das Entscheidende, sondern die sich anschließende verbindliche Förderung. Die Pilotphase hat gezeigt, dass diese je nach örtlichen Gegebenheiten entweder in der Kita oder in der Schule stattfinden wird. Bei leichtem Sprachunterstützungsbedarf wird das im regulären Kita-Alltag erfolgen. Bei erheblichen Sprachdefiziten bekommen die jungen Personen an zwei Tagen pro Woche, an vier Stunden, zusätzliche Sprachförderung an der Grundschule oder durch Grundschulkräfte.

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