Beate Raudies
Das finde ich sehr nett, Herr Kollege Kilian. – Ich bin ja nun nicht die Fachpolitikerin für Verkehrsfragen. Ich komme aber aus einer Stadt, die ein großer Schulträger ist: sechs Grundschulen, sechs weiterführende Schulen. Erstens. Glauben Sie mir, dass dort in der Kommunalverwaltung in Zusammenarbeit mit der Landespolizei sehr viel an dem Thema Schulwege gearbeitet wird, mit oder ohne digitale Unterstützung von RAD.SH? Zweitens. Glauben Sie, dass das auch bei anderen Schulträgern passiert, die sich sicherlich über jede zusätzliche Unterstützung freuen würden, damit aber trotzdem schon in vielen Dingen sehr weit sind? – Ja, deswegen erlaube ich mir, auf den Beginn meiner Rede zu verweisen, an dem ich sage: Wir wollen hier nur eine zusätzliche Möglichkeit schaffen und danken für die großartige Arbeit, die in vielen Teilen des Landes gemacht wird. Es ist ja gerade so, dass in ganz vielen Bereichen, in fast allen Kommunen, großartige Schulwegpläne erstellt werden. Nur, wenn es jetzt ein Tool gibt, das in Schleswig-Holstein entwickelt wurde, das die Arbeit für einen Teilbereich von Schleswig-Holstein vereinfacht, dann lassen Sie uns das doch mit einem ganz kleinen Aufwand für das ganze Land ausrollen, denn es droht, dass dieses Tool nicht mehr genutzt zu werden kann, weil die KielRegion es nicht fortführen würde. Dann kann jede Kommune entscheiden, ob sich die großartige Arbeit, die sie jetzt leistet, dadurch eventuell vereinfachen lässt. Deswegen Ja und Ja als kurze Antworten auf Ihre Zwischenfrage. – Vielen Dank. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zuruf Beate Raudies [SPD] – Heiterkeit)
