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Kristina Herbst

25.09.2025 Sitzungen 20/97

Für die Landesregierung erteile ich nun dem Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur, Tobias Goldschmidt, das Wort. Tobias Goldschmidt, Minister für Energiewende, Klimaschutz, Umwelt und Natur: Sehr geehrte Frau Präsidentin! Sehr geehrte Damen und Herren Abgeordnete! Die Energiewende ist ein Schleswig-Holstein-Projekt. Ich würde sagen, sie ist das Schleswig-Holstein-Projekt. Deswegen möchte ich mit einem kurzen, kleinen Monitoring der Energiewende in Schleswig-Holstein beginnen. Das gibt mir die Gelegenheit, auf etwas einzugehen, was ich hier heute gehört habe, was mich wirklich fassungslos gemacht hat, weil das bisher nicht der Ansatz war, wenn wir über die Energiewende gesprochen haben. Das war der Satz, dass die Energiewende für den Klimaschutz nichts gebracht habe. (Serpil Midyatli [SPD]: Ja! – Weitere Zurufe) Nichts ist so falsch wie das. (Beifall CDU, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und SPD – Christopher Vogt [FDP]: Das haben wir auch nicht gesagt!) – Ach, da fühlt sich jemand angesprochen. – Zwischen 1990 und 2025 ist der Emissionsfaktor für eine Kilowattstunde Strom von 800 Gramm auf 380 Gramm heruntergegangen. Das heißt, wenn man heute eine Stunde lang staubsaugt, hat man halb so viel CO produziert – und das, obwohl wir in der 2 Zeit den Atomausstieg durchgesetzt haben und die drittstärkste Volkswirtschaft der Welt sind, die in der Vergangenheit immer stark auf Kohlekraft gesetzt hat. Das zeigt: Es geht etwas in Deutschland, und wir kriegen Dinge hin. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SPD und vereinzelt CDU)

Protokoll ↗