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Niclas Dürbrook

SPD 24.07.2025 Sitzungen 20/94

Zunächst, Frau Kollegin: Ich will gar nicht, dass wir an den Punkt kommen, an dem die Strafverfolgung greift. (Beifall SPD) Ich will, dass wir vorher handeln, damit es gar nicht erst zu solchen Taten kommt, dass wir solche Menschen im Blick behalten und dass wir verhindern, dass es zu solchen Taten in Schleswig-Holstein kommt, und zwar überall da, wo es passieren könnte. Das ist der erste Punkt. Der zweite Punkt ist: Ich kenne die Zahlen nicht. Sie waren bei den vergangenen Ausschusssitzungen dabei, als wir versucht haben, uns dem Thema zu nähern. Mein ehrlicher Eindruck ist: Die Landesregierung kennt die Zahlen auch nicht. (Beifall SPD und FDP) Sie wissen momentan noch nicht mal genau, wen sie mit der letzten Gesetzesänderung, die wir beschlossen haben, erfassen wollen. Es mag sein, dass der Kollege Koch recht hat, als er sagte, dass wir über Hunderte Menschen in Schleswig-Holstein sprechen. Ich weiß es nicht. Ich hoffe, es sind weniger; vielleicht reden wir über ein paar Dutzend. Aber bei jedem Termin, den ich oder die Mitglieder unserer Fraktion vor Ort haben, erzählen die Bürgermeister uns von Geschichten, die sich auf solche Menschen beziehen. (Dr. Bernd Buchholz [FDP]: So ist es!) Also, es können nicht nur zwei sein, von denen uns dieselben Bürgermeister immer wieder erzählen, sondern wir haben diese Fälle zumindest in allen mittelgroßen Kommunen immer wieder. In jedem Kreis gibt es solche Geschichten, von denen uns berichtet wird. Ich glaube nicht, dass es Hunderte sind. Ich glaube, wir reden von einigen Dutzend in Schleswig-Holstein. Aber das herauszufinden, könnte Teil der Strategie sein, die wir in dem Antrag fordern. (Beifall SPD und FDP – Wortmeldung Birte Glißmann [CDU]) Dass wir noch nicht einmal wissen, wie viele es sind, das ist doch unbestreitbar ein Problem.

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