Martin Habersaat
Vielen Dank, Frau Ministerin. – Ich habe eher eine Anmerkung. In dem Moment, in dem Schulämter in Schleswig-Holstein Schulen mitteilen, sie könnten keine Krankheitsvertretung mehr einstellen, und in dem Moment, in dem Vertretungslehrkräfte mitgeteilt bekommen, entgegen der ursprünglichen Planung könnten sie nach den Sommerferien nicht weiter beschäftigt werden, obwohl sie gebraucht würden, passiert ja etwas im Land: Es gibt Unruhe an den Schulen, bei den Vertretungslehrkräften, bei den Eltern. Diese Unruhe erreicht natürlich auch Mitglieder des Bildungsausschusses. Sie erreicht nicht nur Mitglieder des Bildungsausschusses, die CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN angehören, sie erreicht auch mich als Vorsitzenden des Bildungsausschusses, und ich habe ein Interesse, von meiner Landesregierung informiert zu werden. – Möglicherweise – ich will das in aller Vorsicht formulieren – hätten wir zu einem früheren Zeitpunkt informieren können. Ich habe eben gesagt, 6942 Schleswig-Holsteinischer (Präsidentin Kristina Herbst) dass ich von dem Ausmaß seit letzter Woche Kenntnis habe. Es wäre mir entgangen, dass wir in der letzten Woche eine Bildungsausschusssitzung gehabt hätten. Wenn das der Fall gewesen wäre, hätte ich darüber informiert. (Unruhe) Ich sehe nicht, dass wir zwischen dem heutigen Tag, dem, was in der vergangenen Woche passiert ist, und der Lösung, die wir inzwischen gefunden haben, die Pflicht gehabt hätten, Sie zu informieren. Denn wir waren mit der Erarbeitung einer Lösung beschäftigt. Wir wollen eine Lösung präsentieren und nicht lang und breit über ein Problem sprechen. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Unruhe SPD)
