Tobias Koch
Ich würde antworten wollen, wenn die Zwischengespräche eingestellt werden. – Das ist nämlich falsch, was Sie darstellen, Herr Kollege. Ja, es gibt hohe Krankenstände, und darauf wurde reagiert, indem verstärkt Vertretungskräfte engagiert wurden. Deswegen wurden mehr Vertretungskräfte angestellt als eigentlich geplant war. Deswegen ist der Vertretungsfonds jetzt ausgeschöpft oder sogar überschritten worden, um das bestmöglich auszugleichen und zu kompensieren, damit eben möglichst wenig Unterricht ausfällt. Das war die Politik, die wir betrieben haben. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Zuruf Beate Raudies [SPD]) Wenn dann vorübergehend Unsicherheit darüber entsteht: „Wie geht es jetzt im nächsten Schuljahr weiter?“, dann finde ich es auch absolut bemerkenswert, wenn es im Ministerium bei der angespannten Haushaltslage, in der wir uns befinden, in kurzer Zeit gelingt, Gelder im Haushalt umzuschichten – natürlich im Rahmen der beschlossenen Deckungsfähigkeiten, also nicht am Parlament vorbei, sondern so, wie wir das im Haushalt beschlossen haben, Gelder umzuschichten. Dies ermöglicht es, die infrage stehenden Mittel des Vertretungsfonds im Grunde zu verdoppeln, damit die Sicherheit für das nächste Schuljahr zu geben und genau das zu vermeiden, was die Kollegin Jette Waldinger-Thiering gerade dargestellt hat, dass keiner weiß: „Wie geht es nach dem Schuljahr weiter?“. Es können jetzt alle Verträge für die Zeit im September geschlossen werden. Das muss ja erst einmal organisiert werden. Wo kommt das Geld denn her? Das muss erst einmal zusammengekratzt werden. Genau diese Sicherheit geben wir jetzt allen; alle wissen: Auch im nächsten Schuljahr wird es entsprechend Vertretungskräfte geben. (Beifall CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN – Wortmeldungen Beate Raudies [SPD] und Annabell Krämer [FDP])
