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Annabell Krämer

FDP 20.06.2025 Sitzungen 20/92

Danke. – Wir fordern Sie auf: Werden Sie der Verantwortung gerecht. Stellen Sie die Mittel mit dem Entwurf des Nachtragshaushalts 2025 wieder bereit. Vereinfachen Sie endlich die bürokratischen Verfahren, erleichtern Sie die Hilfe und hören Sie auf, in dieser Koalition den Tierschutz weiter zu marginalisieren. Denn eins ist klar: Tierschutz braucht mehr als warme Worte. Er braucht Mittel, und er braucht Struktur. (Beifall FDP, SSW und vereinzelt SPD) Um die Geschichte von Ben abzurunden: Es gibt ein Happy End. Das haben wir jedoch nicht unserem schleswig-holsteinischen Ministerium zu verdanken, sondern der Wildtierstation in Klein Offenseth-Sparrieshoop, die mit ihrem Netzwerk und ihrer langjährigen Expertise ohne Unterstützung der Behörden jemanden ausfindig machen konnte. Die Reptilien-Auffangstation in Stendal hat eine Haltegenehmigung für besonders gefährliche Tiere und kann Ben jetzt zeitnah aufnehmen. Ein bürokratisches Chaos, das es bitte zukünftig zu vermeiden gilt. Stellen Sie endlich wieder Mittel für Wildtiere zur Verfügung, nicht nur für Gänsefraß. Und sorgen (Annabell Krämer) Sie dafür, wenn sich das Ehrenamt – auch wenn Sie es ins Lächerliche ziehen – (Silke Backsen [BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN]: Ich mache gar nichts!) um solche Tiere kümmert, dass nicht auch noch Behörden-Pingpong gespielt wird und die Menschen, die ehrenamtlich unterwegs sind, alleingelassen werden. – Herzlichen Dank. (Beifall FDP, SSW und Sandra Redmann [SPD])

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