Patrick Pender
Vielen herzlichen Dank. Wir haben auf diesen Tagesordnungspunkt heute lange geduldig gewartet. Meine Neugier wäre jetzt zum Ende noch: Sie haben die Rede mit dem potenziellen Verbot gestartet, das Sie in den Raum gestellt haben. Unterstützen Sie die USK-Jugendempfehlungen, Jugendfreigaben, Jugendprüfung von Videospielen und Computerspielen? Denn es gibt ja auch beim E‑Sport vom Land ganz klare Leitplanken, wie solche Veranstaltungen stattfinden, sodass die Schülerinnen und Schüler, die Jugendlichen, wenn solche Turniere stattfinden, auch nur Spiele in der Altersfreigabe der USK als Teilnehmer mitspielen oder als Fans mitverfolgen können. Das ist dem Land Schleswig-Holstein ganz wichtig – wird geprüft. Das ist kein Verbot, so wie Sie es am Anfang gesagt haben. Teilen Sie denn so die Richtlinie des Landes bei E‑Sport-Veranstaltungen, beim Jugendschutz mit der USK? – Herr Pender, Sie waren vielleicht noch ein bisschen voller Euphorie wegen Ihres eigenen Redebeitrags. (Widerspruch CDU – Marion Schiefer [CDU]: Zu Recht!) Aber ich habe nicht gesagt, dass ich ein Verbot von E‑Sport fordere. Ganz im Gegenteil: Ich habe in meiner Rede – ich kann es gerne noch einmal vorlesen – gesagt: Wäre der Bericht erst vor einer Woche gekommen, stünde darin wahrscheinlich, dass E‑Sport für unter 16‑Jährige verboten werden soll. – Das war eine Anspielung auf die Debatte, die wir gestern im Landtag hatten, in der ich vernommen habe, dass mit ähnlichen Argumenten, wie Sie sie jetzt genau von der anderen Seite heraus beleuchten, die Nutzung von Medien untersagt wurde. Das fand ich gestern nicht richtig, und das finde ich heute nicht richtig. Deswegen habe ich es hier wiederholt. (Beifall SPD, SSW und Dr. Heiner Garg [FDP])
