Martin Habersaat
Vielen Dank, Herr Kollege Krüger. – Inklusion meint ja die Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Förderbedarfen an allgemeinbildenden Schulen, im besten Falle auf Wunsch der Eltern. Haben Sie denn, wie ich, zur Kenntnis genommen, dass in der Amtszeit der Bildungsministerin Prien Jahr für Jahr ein größerer Anteil von Kindern mit besonderen Förderbedarfen an Förderzentren beschult wurde und weniger anteilig an allgemeinbildenden öffentlichen Schulen? (Zuruf Birte Pauls [SPD]) – Ja, ich habe das zur Kenntnis genommen. Das ist ja der Grund, warum wir im Inklusionsbereich schon Anträge gestellt haben, um eine Kehrtwende einzuleiten. Aber noch mal: So, wie Sie es jetzt gerade gesagt haben, ist es nicht; es ist deutlich differenzierter. Hier von Rückabwicklung der Inklusion zu sprechen, finde ich etwas überzogen. Es stimmt, es gibt da einen Trend, dem wir uns entgegenstellen müssen, aber das hat nichts mit Rückabwicklung von Inklusion zu tun. (Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und vereinzelt CDU)
