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Thomas Hölck

SPD 28.03.2025 Sitzungen 20/86

Frau Präsidentin! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Frau Kollegin Krämer, irgendwie habe ich den Eindruck, Sie verwechseln wildes Campen, WildCamping, mit gesetzlich gesteuertem Camping. Das geht nicht. (Beifall SPD und vereinzelt BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN) Ich habe es versucht zu erklären: Das, was die Tourismusstrategie eigentlich will und aussagt, passt damit nicht zusammen. Deshalb finde ich Ihr Ansinnen einfach nicht richtig. Wenn Sie sagen: „Ja, gut, im Binnenland ist es durchaus sinnvoll und richtig“, dann kann man vielleicht zu diesem Ergebnis kommen. Aber wenn Sie § 37 des Landesnaturschutzgesetzes ändern, dann gilt dies für das ganze Land und nicht nur für das Binnenland. Das heißt nämlich, dass auch da, wo wir schon viel Tourismus haben, weiterhin diese Kleinstcampingplätze genehmigt werden können. (Zuruf Christopher Vogt [FDP] – Unruhe) Es wird nicht, wie es die Kollegin Nitsch gesagt hat, zu einer Entzerrung führen. Bei diesem schönen Wetter heute, oder auch im Sommer, wenn das Wetter schön ist, sieht man: Die Leute fahren an die Ostsee- und die Nordseeküste, und ihnen ist es egal, ob es da voll ist oder nicht – weil sie eben baden wollen, weil sie das Meer brauchen, weil sie das als Mehrwert sehen. 6458 Schleswig-Holsteinischer (Thomas Hölck) (Christopher Vogt [FDP]: Wenn das also sowieso keiner macht, kann man das doch auch erlauben!) Es werden also auch in diesen Bereichen Kleinstcampingplätze entstehen, was die Situation noch verschärfen wird. (Annabell Krämer [FDP]: Ihre Rede wird nicht besser, Herr Kollege!) Insofern lassen Sie uns im Ausschuss gern noch einmal in Ruhe darüber reden. Aber Ihr Ansatz, Frau Krämer, überall, wo es möglich ist, zu campen, kann nicht im Sinne der Tourismusstrategie sein und auch nicht im Sinne des Umwelt- und Naturschutzes. – Herzlichen Dank. (Beifall SPD – Christopher Vogt [FDP]: Sie haben Angst vor Frau Redmann! – Weitere Zurufe)

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