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Dr. Ulrike Täck

GRÜNE 26.03.2025 Sitzungen 20/84

Herr Präsident! Sehr geehrte Damen und Herren! Brokenlande, Clashorn, Strukdorf, Kiebitzholm, Segrahn – das ist nicht die Tourplanung von Taylor Swift, sondern das sind die Standorte der Grünbrücken über unseren Autobahnen. Wir haben in Schleswig-Holstein 550 Kilometer Autobahn, wir haben fünf Grünbrücken. Das bedeutet alle 100 Kilometer eine. Ich denke, das sollte man zur Kenntnis nehmen. Es gibt natürlich noch Untertunnelungen und verschiedene andere Maßnahmen. WP) – 84. Sitzung (neu) – Mittwoch, 26. März 2025 Wir haben vom Rotwild gesprochen. Welche Maßnahmen das Rotwild annimmt, ist immer so eine Sache. Die Jägerschaft weiß hier Bescheid. In jedem Fall können wir uns einig sein, dass die Autobahnen für das Wild im Grunde genommen nach wie vor Hindernisse für Querungen sind und dass diese Anzahl an Grünbrücken nicht reichen kann. Das hat zu den bisherigen Missbildungen beim Rotwild geführt. Ich möchte mich ausdrücklich bei der Stiftung Naturschutz für die Schaffung des Biotopnetzes zwischen der A 7 und der A 21 bedanken. Wir haben da Handlungsbedarf, und die wenigen Querungen, die wir haben, dürfen nicht zugestellt werden. Deswegen ist es so wichtig, dass wir hier handeln. (Vereinzelter Beifall CDU) Ich möchte noch ein paar Sachen klarstellen, die von den Vorrednern gekommen sind. Einerseits möchte ich auf Herrn Timmer eingehen, auf die Fragen, die die Gemeinden und die Möglichkeiten der Gemeinden angehen. Entsprechend des SolarErlasses kann die Gemeinde zwar jetzt in ihrer Planungsentscheidung die Eingriffsregelung zur Vermeidung und Minimierung der Auswirkungen auf die Natur berücksichtigen, aber das war es dann auch schon. Was ist, wenn Investoren mit den Geldscheinen winken? Dann passieren Dinge, die man sich dort nicht vorstellt. Die Gemeinden können, sie müssen nicht. Deswegen halte ich eine Regelung hier doch für sehr geboten. (Zurufe SPD) Ich möchte gern noch eine Sache klarstellen. Frau Riecke hat gesagt, sie wundere sich, dass in Bezug auf das Wild kein Unterschied zwischen Freiflächen-PV-Anlagen und Agri-PV-Anlagen gemacht worden ist. Beide Anlagen sind umzäunt; was die Auswirkungen für das Wild angeht, so ist es erst einmal egal, ob es eine Agri-PV- oder eine Freiflächen-PV-Anlage ist. Denn entscheidend dafür, dass das Wild dort nicht queren kann, ist der Zaun. Das muss man sagen.

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