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Malte Krüger

GRÜNE 30.01.2025 Sitzungen 20/79

Sehr geehrte Frau Präsidentin! Ich glaube, nach den gestrigen Ereignissen ist es wichtig, in solchen Reden auch immer Gemeinsamkeiten herauszustellen. Etwas, was wir uns sicherlich alle gemeinsam in diesem Haus wünschen, ist eine Unterrichtsversorgung von 105 oder 110 Prozent. (Zuruf Beate Raudies [SPD]) Ich persönlich würde mir – wie die FDP – eine Ersatzschulfinanzierung von 100 Prozent wünschen. Ich würde mir auch mehr DaZ-Stunden wünschen. Aber irgendwann holt uns halt die Realität ein. Die Realität ist, dass wir nur begrenzt Mittel haben und schauen müssen, wie wir diese verteilen. Ich habe mir gestern Abend – wie vermutlich viele von Ihnen – noch die Bundestagsdebatte angeschaut. Ich war zum Teil wirklich sprachlos angesichts mancher Reden, die gehalten wurden. Eine Rede hielt Christian Linder. Er sagte – ich zitiere –: „Die Migration in unseren Sozialstaat beansprucht Milliarden Euro Steuergeld jedes Jahr – Mittel, die für Bildung, Infrastruktur … fehlen.“ Ich finde es falsch, dass man jetzt versucht, Migration auch gegen Bildung auszuspielen. (Vereinzelter Beifall BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) Herr Vogt, Sie haben gerade gesagt: „Wer den Ball nicht spielen kann, der geht auf den Mann.“ Ich habe das Gefühl, Christian Lindner geht nicht auf den Mann, sondern eher auf die Migrant_innen in Deutschland. (Annabell Krämer [FDP]: Was? – Wortmeldung Christopher Vogt [FDP])

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